BZÖ-Korak: Traiskirchen-Bericht von Amnesty stellt die Falschen an den Pranger

Österreich alleine kann die Flüchtlingsflut nicht bewältigen

Klagenfurt (OTS) - "Österreich unternimmt wirklich alles um Schutzbedürftigen ausreichend zu helfen. Jetzt an den Pranger gestellt zu werden, ist wirklich mehr als vermessen", sagt für das BZÖ LAbg. Willi Korak anlehnend an den heute präsentierten Bericht von Amnesty. Österreich habe, gemessen an der Bevölkerungszahl, die drittmeisten Flüchtlinge zu beherbergen. Das Land sei an der Grenze der Belastbarkeit längst angekommen, während andere Mitgliedsstaaten der EU aber keinerlei Anstalten machen ihrer humanitären Verpflichtung nachzukommen. Daher habe das BZÖ auch einen Aufnahmestopp von Flüchtlingen verlangt, um jene Schutzbedürftigen, die bereits in Österreich sind, auch nach entsprechenden Standards versorgen zu können. "Wir haben uns in der Flüchtlingsfrage stets konstruktiv mit Vorschlägen und Ideen eingebracht. Die Bundesregierung hat aber über Monate den Kopf in Sand gesteckt. Jetzt hat sie dafür heute die erste Quittung bekommen", schließt Korak.

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