SP-Haase: Die „Wild-West-Phantasien“ der FPÖ Ottakring

Nichts als heiße Luft – FPÖ uninformiert, unseriös, untragbar

Wien (OTS/SPW) - Mit reißerischen Aussendungen versuchen die Freiheitlichen Wien im Allgemeinen und Ottakring im Speziellen schlecht zu reden. Wie ein Faktencheck belegt, sind die angeblichen Horrormeldungen der FPÖ das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind und entpuppen sich - passend zur aktuellen Hitzewelle - als pure heiße Luft. In einer heute Donnerstag verschickten OTS-Aussendung fabulierte FPÖ-Klubobmann Heinrichsberger von einer "gestrigen Schießerei" und dass es in Ottakring zugehe "wie im Wilden Westen". "Kann sein, dass die Hitze den Freiheitlichen allmählich zu Kopf steigt", meint dazu SPÖ-Klubobfrau, Mag.a Susanne Haase.****

Denn der Faktenlage halten solche Behauptungen in keinster Weise stand. Laut offizieller Auskunft der Polizei kam es zwar zu einem Streit unter Passanten, es gab aber weder eine Schießerei noch wurde eine Waffe sichergestellt. "Die FPÖ hat nichts Besseres zu tun, als die Arbeit der Polizei und die Arbeit im Bezirk schlecht zu reden und Falschmeldungen zu verbreiten", stellt Haase fest. Die Freiheitlichen haben jegliche konstruktive Arbeit im Bezirk bereits völlig eingestellt.

So forderte FPÖ-Bezirksparteiobfrau, Nationalrätin Berlakowitsch-Jenewein, per Aussendung am 31. Juli 2015 die Auflassung der Notschlafstelle für Wohnungslose im Haus Liebhartstal 1 - mit dem Hinweis auf eine angebliche Vielzahl von dortigen Polizeieinsätzen. Auch hier entpuppt der Faktencheck diese Behauptung als pure heiße (Wahlkampf-)Luft: Diese Einrichtung ist nämlich bereits seit April 2015 geschlossen. Besonders unseriös ist die Zählung der Polizeieinsätze: Berlakowitsch-Jenewein hat einfach alle Amtshandlungen in einen Umkreis von 800 Metern mitgezählt. Dazu gehören auch Verkehrsunfälle und alle anderen Arten von Delikten, die nichts mit der bereits geschlossenen Einrichtung zu tun haben.

"Tatsache ist auch, dass es Bezirksvorsteher Franz Prokop durch intensive Verhandlungen und konstruktive Sacharbeit gelungen ist, dass 25 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten in Ottakring ihren Dienst versehen", freut sich Haase über die Aufstockung der Exekutive. Und an die Adresse der FPÖ: "Bitte bei dieser Hitze nicht noch zusätzliche heiße Luft produzieren. Verbreiten Sie keine weiteren West-Phantasien, sondern finden Sie wieder zum sachlichen Arbeiten zurück!" (Schluss)

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