SP-Schicker ad Wiener Grüne: "Nicht mit Wiener Geld NÖ-Gemeinden finanzieren"

Grüne sichtlich mit Hitze überfordert

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir sind nicht dafür, dass wir mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener Umlandgemeinden in Niederösterreich finanzieren. Die Gemeinden könnten sich ja - wie in Schwechat bereits praktiziert - in die Öffi-Kernzone ‚einkaufen'. Wenn ein Interesse daran besteht, den NiederösterreicherInnen ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot zu bieten, um in die Stadt zu fahren, muss das Land Niederösterreich Geld für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in die Hand nehmen - und nicht die Stadt Wien", sagt Rudi Schicker, SPÖ-Wien-Klubvorsitzender, in Bezug auf die Forderung der Wiener Grünen, die 365-Euro-Jahreskarte nach Niederösterreich auszuweiten.

Und Schicker weiter: "Für nur einen Euro pro Tag in einer Metropole unterwegs zu sein, das gibt es nirgendwo anders - Wien ist konkurrenzlos günstig. Im europäischen Vergleich zählt die Wiener Linien-Jahreskarte zu den günstigsten ihrer Kategorie. Und auch für die jungen Wienerinnen und Wiener gibt es ein unschlagbares Angebot, um die Öffis nicht nur für die Fahrt zur Schule oder zum Lehrbetrieb nutzen zu können. Exkursionen mit der Schule oder auch einmal mit Freunden einen Ausflug an den Neusiedler See machen, sind damit ohne weitere Zusatzkosten einfach möglich. Das Top-Jugendticket für die Verkehrsverbund Ost-Region (d.h. Wien, NÖ und Burgenland) um 60 Euro im Jahr zeigt uns, dass alle davon profitieren, wenn Niederösterreich bereit ist, zu investieren", verdeutlicht Schicker.

Wiener Maßnahmen gegen den Hitzestau=

"Während die Grünen offenbar noch immer damit beschäftigt sind, ihren Hitzekoller zu beseitigen, hat die Stadt Wien längst Strategien gegen die Folgen des Klimawandels erarbeitet", erinnert Schicker, und weiter: "Diese werden bereits Schritt für Schritt umgesetzt."

Neben der Schaffung neuer Grünräume (Fassaden-, Dach- & Innenhofbegrünung), Errichtung neuer Parkanlagen - wie der Helmut Zilk Park am Hauptbahnhof - bis hin zur Beschattung und Kühlung durch Pflanzen im öffentlichen Raum und die naturnahe Gestaltung von offenen Gewässern - setzt Wien alles daran, das lokale Stadtklima zu verbessern. Mit Projekten zur Schaffung von Schattenplätzen geht der Klimaschutz in Wien in die nächste Runde. "Baumpflanzungen werden bei allen Neugestaltungen strategisch umgesetzt. Und auch die Rückkehr der Allee-Bäume wird vorangetrieben", unterstreicht der SPÖ-Wien-Klubchef. "Die Wärmedämmung der Gebäude reduziert den Kühlungsbedarf im Sommer. Die Fernkühlungsanlagen der Fernwärme Wien ermöglichen eine umweltverträgliche Kühlung in Wien. Das ist zeitgemäße Klimapolitik - dafür braucht es keine eigene Förderung", so Schicker abschließend.

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