VII: Vermieter sind mehr als nur Eigentümer sondern auch Stadterneuerer und Wirtschaftsmotor

Gastkommentar von Dr. Wolfgang Louzek - Präsident des Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren

Wien (OTS) - "Vermieter immer nur auf den Aspekt des Eigentümers zu reduzieren und wenn man es noch etwas "schärfen" will, als zügellosen Ausnutzer der armen Mieter darzustellen, ist nicht nur hochgradig unfair sondern auch völlig unrealistisch; trotzdem werden sie von der Politik und politiknahen Organisationen gerne für jeweilige Neidkampagnen benutzt. Investoren, die ihr Geld in Wohnimmobilien investieren beleben die Wirtschaft und sorgen für Arbeitsplätze, sie sorgen aber auch für vernünftigen Wohnraum und Gebäude, die erhalten werden" deponiert Dr. Wolfgang Louzek, Präsident des Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren (VII). Warum es überhaupt eine Diskussion gibt, dass es im Zentrum einer Stadt höhere Mieten gibt als an der Peripherie ist ebenfalls nicht nachvollziehbar, weil völlig normal. Es kann kein Grundrecht geben, dass jeder im Stadtzentrum günstig wohnen kann, dazu gibt es dort eben zu wenig Platz. Gibt es bessere Renditen, dann wird auch mehr investiert und neuer Wohnraum geschaffen.

Der private Mietmarkt ist in Wien nicht übermächtig groß, es gibt genügend Möglichkeiten dem auszuweichen. Gerade Wien weist nach wie vor, neben dem Burgenland, die niedrigsten Richtwerte in Österreich auf, was für eine Bundeshauptstadt wohl eher unerklärlich ist.

Dass das Eigentum einer Immobilie sehr kapitalintensiv ist, wird kaum jemand leugnen, der in dieser Branche nur etwas Kenntnis hat, denn es ist nicht nur der Kauf, bzw. die Errichtung sondern permanente Erhaltungsinvestitionen nötig. Unabhängig, davon, dass die stets wachsenden Grund- und Baukosten, die von der Politik festgelegten hohen, manchmal unnötig luxuriösen Standards, schon grundsätzlich alles verteuern. "Dass im klassischen Verständnis bei Miete nicht nur die reine Miete, sondern auch die Betriebskosten mitenthalten sind-die überproportional steigen dürfen, ohne dass sich jemand aufregt, und dadurch die Mehrwertsteuer noch eine zusätzliche Verteuerung bringt - wird von der Politik verschwiegen", kritisiert Louzek.

Warum man in diesem Land Immobilieninvestoren stets feindlich begegnet ist nicht nachvollziehbar. Es sind nicht die Investoren die Bösen, sondern jene Politiker die die Zeit verschlafen und keinerlei Pläne für wachsende Städte entwickelt haben. Jetzt die Immobilieninvestoren durch eine permanente negative Kampagne und restriktive Gesetze vergraulen zu wollen, zeigt nur die Hilflosigkeit der politisch Handelnden. Schon in der DDR oder jedem anderen kommunistischen Land wurde eindrucksvoll bewiesen, dass durch die Gleichmachung Aller auch jene weggefallen sind, die investiert hätten. Häuser von damals sind uns allen noch in grauenvoller Erinnerung.

"Wenn Investitionen nicht gefördert werden, die Vertragsfreiheit permanent in Frage gestellt wird und Vermieter nur als Abzocker dargestellt werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn kaum mehr Private Investoren in Wohnbau investieren", so Louzek . Es ist Zeit die Vermieter als wichtigen Wirtschafts-Impulsgeber zu betrachten und dem Einzelnen durch einen reformierten, schlanken Staat derart zu entlasten, damit er darüber entscheiden kann wie er sein Geld ausgeben will und nicht der Staat es ihm vorher wegnimmt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Karin Keglevich-Lauringer
Special Public Affairs PR-Beratung & Lobbying GmbH
Goldschmiedgasse 8/8, 1010 Wien
Tel +43 1 532 25 45 10, +43 664 3380834
Email:keglevich@spa.co.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002