Ozon-Warndienst: Informationsschwelle überschritten

Bericht vom 13. August 2015 um 13 Uhr; keine Überschreitungen in Wien

Wien (OTS/RK) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind heute an der niederösterreichischen Messstelle Hainburg sowie an den burgenländischen Messtellen Eisenstadt, Kittsee und Illmitz Ozonkonzentrationen größer als 180 Mikrogramm/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten.

Es ist zu erwarten, dass die Ozonkonzentrationen im weiteren Tagesverlauf im weiteren Tagesverlauf weiter ansteigen werden, sodass die Informationsschwelle weiterhin überschritten wird.

Auf Grund der meteorologischen Situation ist für den morgigen Tag eine Verringerung der Ozonbelastung zu erwarten. Weitere Überschreitungen der Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich am morgigen Tag sind daher nicht zu erwarten.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Wiener Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Detaillierte Informationen über die aktuelle Höhe der Belastung an den einzelnen Messstellen sind im Internet auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter http://bit.ly/1MRFD21 und im ORF Teletext auf Seite 621 verfügbar.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 01/4000-8820 -Ozonix Computer-Tonbanddienst bzw. www.wien.at/ma22/luftgue.html

(Schluss) red

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