LR Gerhard Köfer: „Rot-schwarz-grüner Kahlschlag im ländlichen Raum setzt sich fort!“

Drohende Einstellung von wichtigen Buslinien beweist, dass Wahlversprechen der Dreierkoalition keinen Cent wert sind

Klagenfurt (OTS) - "Nach der Schließung von sämtlichen Landestankstellen im ländlichen Raum, unzähligen Polizeiposten und essentiellen Kleinschulen wird jetzt auch die öffentliche Verkehrsversorgung in Kärnten tiefgreifend ausgedünnt." Darauf macht heute, Donnerstag, Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer in Anspielung auf die Pläne rund um die Einstellung zahlreicher Buslinien im Land aufmerksam: "In jeder Schönwetterrede von Vertretern der SPÖ-ÖVP-Grün-Koalition wird und wurde die enorme Wichtigkeit des ländlichen Raumes beschworen und eine Stärkung versprochen. In der Realität passiert das krasse Gegenteil: Der ländliche Raum wird ständig und mit System ausgeblutet und ihm jegliche Existenzgrundlage entzogen. Die drohende Einstellung von wichtigen Buslinien, vor allem außerhalb der Ballungszentren, beweist einmal mehr, dass die Wahlversprechen der Dreierkoalition keinen Cent wert sind."

Er, Köfer, verweist zudem darauf, dass die Ausdünnung des Busnetzes im krassen Gegensatz zu den Zielen des Mobilitätsmasterplans stehen, der einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel forcieren möchte. "Zahlreiche Regionen in Kärnten werden für Bürger, die über kein eigenes Fahrzeug verfügen, unerreichbar. Ganze Landstriche und Regionen drohen zu veröden und die Abwanderung immer dramatischer zu werden." Von Landesrat Holub und dem Verkehrsverbund Kärnten verlangt Köfer endlich ein Umdenken, was die eingesetzten Busse betrifft. "Kärnten braucht auch eine stärkere Kooperation mit lokalen Taxiunternehmen, um Kosten zu sparen. Andere Bundesländer zeigen seit Jahren eindrucksvoll vor, wie es gehen kann."

Abschließend spricht sich Köfer dafür aus, mit sofortiger Wirkung sämtliche öffentlichen Landesförderungen für den Laibach-Bus zu streichen: "Wenn diese Busverbindung so erfolgreich ist, wie ständig propagiert, muss es dem privaten Unternehmer möglich sein, das Angebot auch ohne Subventionen des Landes zu bieten. Kärnten hat derzeit die Pflicht andere Prioritäten setzen. Für Prestigeprojekte, wie diesen mit Steuergeld finanzierten Spazierfahrbus nach Laibach, sind keinerlei Mittel vorhanden."

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