FPÖ/AUF-Herbert: Polizei-Bashing durch Medien ist unerträglich

Statistik spricht für Polizei - Keine einzige Verurteilung durch das Gericht wegen Misshandlungsvorwürfen

Wien (OTS) - "Der Versuch einiger selbsternannter ‚Experten‘ aufgrund eines aktuellen Einzelfalls einmal mehr die gesamte Polizei in den Schmutz zu ziehen ist nicht nur unerträglich sondern auch bezeichnend für die einseitige mediale Berichterstattung in diesem Zusammenhang", kritisierte der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert.

Natürlich müssten alle Anschuldigungen über angebliche Misshandlungen oder Verletzungen von Personen im Rahmen eines Polizeieinsatzes lückenlos aufgearbeitet werden - aber durch die unabhängigen Gerichte, betonte Herbert. Es könne nicht sein, dass Medienvertreter wie auch private Institutionen, die bereits in der Vergangenheit durch massives Polizei-Bashing negativ in Erscheinung getreten seien, ihre unreflektierten Eigeninterpretationen von Ereignissen als vermeintliche Wahrheit in der Öffentlichkeit verbreiten.

"Das Recht auf ein ordentliches Verfahren samt einer objektiven medialen Berichterstattung in den Medien wie auch eine Wahrung der persönlichen Rechte in einem Verfahren muss Jedermann - also auch einem Exekutivbeamten, gegen den Anschuldigungen erhoben werden -zugestanden werden", so Herbert. Auch die Statistik spricht hier eine klare Sprache: Im Vorjahr erfolgten bei 252 Anzeigen wegen angeblichen Misshandlungsvorwürfen keine einzige Verurteilung durch das zuständige Gericht.

"Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten trotz der negativen Rahmenbedingungen, wie akuter Personalnot, fehlender Ausrüstungsmittel und enormen Überstundenbelastungen gerade jetzt eine hervorragende Arbeit. Es ist ein harter und oft unbedankter Dienst an der Allgemeinheit, bei dem sie, gerade in Zusammenhang mit der Aufarbeitung der ausufernden Asylanträge, oft auch stellvertretend für das Versagen der Bundesregierung persönlich verantwortlich gemacht werden. Sie alle verdienen dafür unseren Dank und Anerkennung und haben es sich diese unfaire und geringschätzige mediale Berichterstattung wahrlich nicht verdient", so Herbert.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003