Live aus Salzburg: Philharmoniker-Konzert mit Riccardo Muti und Anne-Sophie Mutter am 16. August in ORF 2

Mit Werken von Tschaikowsky und Brahms – außerdem am Sonntag neu im „dok.film“: „Mein Salzburg“

Wien (OTS) - Nach der heutigen Übertragung von "Fidelio" präsentiert der ORF am kommenden Sonntag, dem 16. August 2015, ein weiteres Highlight der diesjährigen Salzburger Festspiele live: Um 11.00 Uhr zeigt ORF 2 eine Konzertmatinee der Wiener Philharmoniker in Starbesetzung - mit Riccardo Muti am Dirigentenpult und Geigerin Anne-Sophie Mutter als Solistin. Auf dem Programm im Großen Festspielhaus stehen P.I. Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 sowie die Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms. Einstimmend bringt die "matinee" ab 9.05 Uhr die beiden Dokumentationen "Salzburg - Im Schatten der Felsen" von Georg Riha und "Die Akte Tschaikowsky (9.50 Uhr) über Leben und Werk des russischen Komponisten sowie ein Archivdokument aus der beliebten Reihe "Fenstergucker" (10.45 Uhr) mit einem Rückblick auf das Salzburg des Jahres 1957.
Ö1 sendet das Philharmoniker-Konzert bereits am 15. August um 11.03 Uhr als Aufzeichnung der Premiere vom Vortag.

Auch der Sonntagabend in ORF 2 präsentiert Neues aus der Mozartstadt:
Um 22.35 Uhr ist im "dok.film" der letzte von insgesamt sechs neuen Filmen der beliebten ORF-Bezirksdokureihe - "Mein Salzburg" - zu sehen. Unter der Regie von Chico Klein führen diesmal die ehemalige Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten und spätere EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, Architekt Wilhelm Holzbauer, Kammerschauspieler Branko Samarovski und Regisseur Reinhard Schwabenitzky durch das Salzburg ihrer Kindheit und Jugend.

"Konzert der Wiener Philharmoniker" (11.00 Uhr, ORF 2)

Mit Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert feiert die deutsche Stargeigerin Anne-Sophie Mutter im Rahmen des Philharmonischen Konzerts in Salzburg ein denkwürdiges Jubiläum: Exakt 30 Jahre ist es her, dass sie erstmals dort aufgetreten ist. Dirigent war damals Herbert von Karajan, der den musikalischen Werdegang der renommierten Künstlerin seit ihrem 13. Lebensjahr unterstützt hat.
Auch Riccardo Mutis inzwischen jahrzehntelange Verbundenheit mit den Festspielen geht auf Herbert von Karajan zurück. Er war es nämlich, der den damals 30-jährigen Italiener nach Salzburg eingeladen hatte. Mit ihrer Programmauswahl weisen die Wiener Philharmoniker auf ihre historische Verbundenheit mit dem Komponisten Johannes Brahms hin:
Seine zweite Symphonie zählt zu der Reihe jener Werke, die von den Philharmonikern uraufgeführt wurden. Sie erklang erstmals 1877 unter der Leitung von Hans Richter im Wiener Musikverein.
In der Konzertpause erzählt der Film "Geigenliebe" von Barbara Pichler-Hausegger vom Mythos der Stradivari-Geigen, vom Geheimnis ihres Klanges und von der Beziehung der Künstler zu ihren Instrumenten. Die Bildregie der Live-Übertragung - eine Produktion von ORF und UNITEL in Koproduktion mit NHK und BR, hergestellt in Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern und den Salzburger Festspielen - übernimmt Agnes Méth. Durch den ORF-Konzertvormittag führt Moderator Peter Schneeberger.

"dok.film: Mein Salzburg" (22.35 Uhr, ORF 2) mit Ex-Außenministerin Ferrero-Waldner, Regisseur Schwabenitzky, Schauspieler Samarovski und Architekt Holzbauer

Nach "Mein Graz" und "Mein Klagenfurt" steht mit "Mein Salzburg" eine neue Bundesländer-Erweiterung der erfolgreichen ORF-Dokureihe über die Wiener Bezirke auf dem Programm. Regisseur und Serien-Erfinder Chico Klein zeigt diesmal die weltbekannte Mozartstadt aus dem Blickwinkel der privaten Erinnerungen von vier prominenten Salzburgern: der ehemaligen Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten und späteren EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, des Architekten Wilhelm Holzbauer, des Kammerschauspielers Branko Samarovski und des Regisseurs Reinhard Schwabenitzky.

Die außergewöhnlichen, amüsanten Erzählungen der Protagonisten drehen sich um das Leben in einer Stadt, deren Schönheit und Ruhm offenbar ein Ansporn für die einst jungen Menschen war - aber auch darum, dass die Verwirklichung ihrer persönlichen Ziele alles andere als selbstverständlich war. Benita Waldner, deren Vater in Oberndorf als Dentist tätig war, fuhr täglich einen weiten Weg, um die höhere Schule besuchen zu können.
Reinhard Schwabenitzky kam mit seiner Großmutter zum Itzlinger Hof, den er neben seiner Tätigkeit als Filmemacher heute noch als Gaststätte und Hotel führt, und durfte gelegentlich als technischer Assistent bei den Festspielen arbeiten.
Branko Samarovski, der aus Jugoslawien in ein Auffanglager nach Mondsee kam und seine frühe Kindheit dort verbrachte, begann in Salzburg mit einer Schlosserlehre seine Berufslaufbahn. Schließlich gelang es ihm, von der Elisabethbühne engagiert zu werden.
Wilhelm Holzbauer träumte von einer Karriere als Architekt, seitdem ihn die Festspielstiege von Clemens Holzmeister zutiefst beeindruckt hatte.

"Mein Salzburg " ist eine Produktion der Felix Breisach Medienwerkstatt in Koproduktion mit dem ORF und wird auch auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Live-Stream bzw. nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand angeboten.

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