Generali Zukunftsstudie 2015: Österreicher sorgen sich 2015 insgesamt weniger um die Zukunft

71% sehen die Zukunft optimistisch. 98% rechnen mit Teuerung und Steuererhöhung. Persönliche Risiken wie schwere Krankheit und Pflegebedürftigkeit nicht mehr unter Top-10-Sorgen.

Wien (OTS) - Die Österreicherinnen und Österreich üben sich 2015 in Optimismus. 71% geben an, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Wenngleich dieser Wert gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist (2014: 77%), sorgen sich die Österreicher insgesamt weniger. Denn von 29 abgefragten wirtschaftspolitischen, persönlichen und sonstigen Risiken wurde nur bei zwei Kategorien eine Zunahme verzeichnet. Insbesondere persönliche Risiken im Alltag wie Pflegebedarf, Jobverlust, schwere Krankheit oder Unfall werden verdrängt.

Generali CEO Peter Thirring: "Das Gefahrenpotential eines Krieges, Gewaltverbrechens oder des Klimawandels wird in Österreich höher eingeschätzt als das Risiko eines Unfalls oder einer schweren Krankheit. Die Generali Zukunftsstudie 2015 bestätigt damit unsere Erfahrung, dass das Bewusstsein für die Risikoabsicherung der eigenen Person oft zu wenig ausgeprägt ist. Während Autos und Handys meist rundum geschützt sind, fehlt es an der Vorsorge bei einem Freizeitunfall, bei Berufsunfähigkeit oder bei Pflegebedarf."

Für die 9. Generali Zukunftsstudie wurden im Juni/Juli 2.000 Österreicher ab 15 Jahren von MindTake Research über ihre Zukunftsaussichten, Sorgen und Glücksmomente befragt. Detailinformationen (Tabelle Top-10-Zukunftssorgen, Studien-Kurzfassung, regionale Ergebnisse) finden Sie unter:
https://www.generali.at/hintergrundwissen/studien.html

Die Zukunftssorgen der Österreicher

Die Top-3-Zukunftssorgen aus dem Vorjahr sind auch 2015 in der Reihung unverändert: Die Teuerung bereitet den Österreichern mit 67% nach wie vor die größten Bedenken - allerdings nicht mehr mit einem 14-Prozentpunkte-Abstand zur Sorge Nummer 2, der Verschlechterung der Wirtschaftslage (64%), sondern nur mehr mit 3 Prozentpunkten Differenz. Eine negative Wirtschaftsentwicklung ist zusammen mit der Angst um die Zukunft der Kinder das einzige Risiko, das gegenüber dem Vorjahr zugelegt hat (von 36% auf 39%).

Den größten Rückgang auf der Sorgen-Skala verzeichnet die Angst vor schwerer Krankheit. 2012 noch auf Platz 2 gelegen, hat sie gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozentpunkte verloren und belegt nur mehr Platz 14. Ebenfalls nicht mehr unter den Top 10 befinden sich die Furcht vor Gewaltverbrechen (von Platz 5 auf Platz 13) und die Sorge, pflegebedürftig zu werden (von Platz 10 auf Platz 15).

Alltagsrisiken gelten als weniger wahrscheinlich

Neben der Frage, welche Risiken überhaupt Sorge bereiten, wurde auch die Eintrittswahrscheinlichkeit der einzelnen Gefahren abgefragt. An erster Stelle liegen hier ex aequo der Anstieg der Lebenshaltungskosten und Steuererhöhungen mit je 98%. Die Plätze 3 und 4 belegen Klimawandel und Umweltverschmutzung mit je 95%. Eine Verschlechterung der Wirtschaftslage ist für 94% wahrscheinlich -ebenso eine Kürzung der staatlichen Sozialleistung. Erst am Ende der Skala - unter den letzten fünf Kriterien der wahrscheinlichen Risiken bzw. Gefahren - finden sich persönliche Alltagsrisiken: Einen Unfall halten 35% für wahrscheinlich, mit einer schweren Krankheit rechnen 44%, mit dem Jobverlust 47% und mit der eigenen Pflegebedürftigkeit 49%.

Interessante Unterschiede zwischen Mann und Frau

Frauen sorgen sich bei der jährlichen Erhebung grundsätzlich stärker als Männer. Dies ist 2015 bei 86% aller angeführten Risiken der Fall. Einzig die Verschlechterung der Wirtschaftslage, die Umweltverschmutzung, den politischen Stillstand in Österreich und Computerkriminalität fürchten Männer mehr.

Im Gegensatz dazu blicken Frauen mit 3 Prozentpunkten Unterschied etwas zuversichtlicher in die Zukunft (Frauen: 72%, Männer: 69%). Dieser Wert sinkt jedoch mit zunehmendem Alter (unter 30 Jahre: 84%, 30 bis 39 Jahre: 77%, 40 bis 49 Jahre: 68%, 50 bis 59 Jahre: 59%).

Signifikante Unterschiede gibt es bei der Eintrittswahrscheinlichkeit einiger Risiken und Sorgen: Ein Krieg oder bewaffneter Konflikt ist für deutlich mehr Männer wahrscheinlich (Männer: 67%, Frauen: 60%), während Frauen eher mit einer psychischen/seelischen Erkrankung (Frauen: 71%, Männer: 62%), mit einer schweren Krankheit allgemein (Frauen: 47%, Männer: 39%) sowie mit der Verschlechterung der Wirtschaftslage (Frauen: 97%, Männer: 92%) rechnen.

Schlechtere Prognose für nächste Generation

Auf die Frage, ob es der kommenden Generation besser oder schlechter gehen wird als der heutigen, geben 69% eine schlechtere Prognose ab (2014: 64%). Für 27% sind die Aussichten für die nächste Generation gleich, für 4% besser. Hier urteilen Frau und Mann sowie Alt und Jung ähnlich.

Im Detail erwarten 52% eine Verschlechterung des Bildungsniveaus, 63% eine sinkende Lebensqualität und 70% einen niedrigeren Wohlstand.

Familie als größter "Glücksbringer" im Leben

Zu den persönlichen Glücksmomenten, die den Alltag bestimmen, zählen Familie (66%), soziale Kontakte und Freundschaften (62%) sowie Freizeit mit Reisen, Sport, Natur, Kultur, etc. (59%) und LebenspartnerIn (57%). Auch hier treten deutliche geschechtsspezifische Unterschiede auf: Während für Frauen Freundschaften an 2. Stelle und LebenspartnerIn an 4. Stelle liegen, verhält es sich bei Männern in umgekehrter Reihenfolge.

DIE GENERALI VERSICHUNG AG

Die Generali Versicherung ist mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent die drittgrößte österreichische Versicherungsgesellschaft und Marktführer in der Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung, in der Schaden-/Unfallversicherung, in der Kfz- und Rechtsschutzversicherung sowie in der Haushalt-/Eigenheimversicherung. 1,7 Millionen Kunden vertrauen auf die Finanzstärke, das dichte Vertriebsnetz sowie die hohe Kunden- und Serviceorientierung des Allspartenversicherers.

Die Generali Versicherung ist ein Unternehmen der Generali Group -eine der führenden globalen Versicherungsgruppen mit einem Prämienaufkommen von 70 Milliarden Euro im Jahr 2014. Mit 78.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit und 72 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung.

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