FP-Seidl: Die Leopoldstadt versinkt im Drogen-Sumpf!

Schlag gegen Dealer-Szene am Wochenende belegt einmal mehr die dramatische Entwicklung

Wien (OTS) - Eine aufmerksame Bürgerin hatte Alarm geschlagen: Der Polizei gelang es, zwei Männer (17, 30), die an der Leopoldstädter Praterstraße ganz offen ihre Deals abwickelten, festzunehmen. Die Beamten stellten bei ihnen 1.130 Euro Bargeld sowie etwas Cannabis sicher. Durch den Hinweis der Zeugin entdeckten sie auch das nahe Drogen-Zwischenlager des Duos in einer Grünanlage und darin zehn faustgroße Päckchen Haschisch. "Ein Beleg mehr dafür, dass die Leopoldstadt systematisch im Drogen-Sumpf versinkt", ärgert sich der Leopoldstädter FPÖ-Obmann LAbg. Wolfgang Seidl. Die Freiheitlichen, so Seidl weiter, würden seit vielen Jahren vor dieser dramatischen Entwicklung warnen - jedoch ohne bei den Verantwortlichen Gehör zu finden. Seidl: "Besonders die Ignoranz des SPÖ-Bezirksvorstehers hat uns betroffen gemacht."

Seidl fordert aus aktuellem Anlass erneut eine personelle Aufstockung bei der Leopoldstädter Polizei: "Die Beamten arbeiten sehr engagiert, haben aber extrem viele Zusatzaufgaben zu stemmen - von der Rolle als 24 Stunden-Aufpasser für die Pöbler und Alkis am Praterstern über die Probleme mit Schleppern und Flüchtlingen im Bereich Schüttel- und Böcklinstraße bis hin zur Eindämmung der illegalen Prostitution im Stuwerviertel. Das ist so nicht mehr zu schaffen. Es ist ein Gebot der Stunde, besonders an den akuten Brennpunkten viel mehr Exekutivbeamte einzusetzen." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
01/4000 81 790

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001