Köchl: Wieder-Inbetriebnahme des japanischen AKW höchst unverantwortlich

Grüne: Gegen den Willen der Bevölkerung und trotz großem Potenzial für Erneuerbare

Wien (OTS) - "Obwohl die japanische Regierung vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima immer noch mit den negativen Folgen beschäftig ist, wird jetzt in einer besonders gefährdeten Gegend wieder ein Atomkraftwerk hochgefahren", reagiert Matthias Köchl, Anti-Atom-Sprecher der Grünen, entsetzt auf die Wieder-Inbetriebnahme eines AKW in Sendai/Japan.

"Aus Fukushima sind Lehren zu ziehen. Eine Rückkehr zum business-as-usual ist völlig fehl am Platz. In Vulkannähe und gegen den Willen der Bevölkerung - hier wird eindeutig die falsche Entscheidung getroffen", ist sich Köchl sicher. "Japan hat ein großes Technologie-Knowhow im Bereich Photovoltaik, eine Forcierung von dezentraler, erneuerbarer Energie in dieser Region wäre extrem sinnvoll und zielführend", erläutert Köchl. "Anstatt die hochriskante Technologie Atomkraft in einem von Erdbeben geschüttelten Land weiter zu forcieren, muss das Potenzial erneuerbarer Energien genutzt werden."

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