Wien Anders: Sofortiges Verbot von Fiakerfahrten im 1. Bezirk

Bei dieser Hitze ist das „reine Tierquälerei“ - Fiaker sind „nicht mehr zeitgemäß“

Wien (OTS) - Es herrscht höchste Hitzewarnstufe im Osten Österreichs, bis zu 38GradC werden prognostiziert. Die Menschen fliehen in den Schatten oder in die Schwimmbäder und Naturbadegewässer Wiens, während die Fiakerpferde nach wie vor in der brütenden Hitze im Einsatz sind.

AmtstierärztInnen würden täglich das Wohl der Tiere prüfen, meint die zuständige Tierschutzstadträtin Ullli Sima (SPÖ). "Wir fordern das sofortige Verbot von Fiakerfahren bei diesen Temperaturen. Die Tiere durch die aufgeheizte Stadt zu treiben, ist reine Tierquälerei," so Dr. Sebastian Reinfeldt, Spitzenkandidat der Wahl-Allianz Wien Anders im ersten Bezirk.

Fiakerpferde sind bis zu 14 Stunden bei jedem Wetter, selbst bei der größten Hitze, im Einsatz. Der Trubel einer Innenstadt ist für diese Fluchttiere absolut unzumutbar, wie auch zahlreiche Unfälle zeigen -wir fordern deshalb eine Auslagerung in ruhigere Parkanlagen, ein sofortiges Verbot des Einsatzes bei großer Hitze, Verbesserungen bei den Haltungsbedingungen und eine schrittweise Reduktion des Fahrbetriebs bis hin zur kompletten Einstellung.

"Das ganze Fiaker-Konzept ist nicht mehr zeitgemäß. Wien ist eine sehenswerte und interessante Stadt. Dafür braucht es keine falsche k.u.k-Nostalgie, für die die Tiere unnötig leiden müssen", argumentiert Dr. Reinfeldt.

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