FPÖ-Belakowitsch-Jenewein zu McDonald: Eine Kur als Urlaub zu bezeichnen ist eine Verhöhnung der Betroffenen

Wien (OTS) - "Einen Kuraufenthalt als Quasi-Urlaub zu bezeichnen ist wirklich eine Verhöhnung der Betroffenen. Immerhin werden im Rahmen einer Kur vor allem Krankheiten des Bewegungs und Stützapparates oder auch Hust- und Atemwegserkrankungen behandelt. Gerade erstere nehmen immer weiter zu. Anstatt die Kur abschaffen zu wollen - nichts Anderes nämlich heißt es, wenn McDonald von ‚Weiterentwicklung‘ spricht -, sollte sie auf andere Krankheitsbilder wie etwa psychische Erkrankungen ausgedehnt werden", erklärte heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "Ich kann nur hoffen, dass der Arbeitsminister und die Gesundheitsministerin McDonalds Ideen, die einen weiteren Sozialabbau und Einschnitt für die Bevölkerung bedeuten würden, eine klare Absage erteilen", so Belakowitsch-Jenewein.

"Noch nie waren die Arbeitsbelastungen und der Druck so hoch, viele Arbeitnehmer gehen aus Angst vor einem Arbeitsplatzverlust selbst mit hohem Fieber und schweren Krankheiten noch arbeiten. McDonald hätte wohl gern nur kerngesunde Menschen als Versicherte, die Zeit ihres Lebens keinerlei Kosten verursachen, da missversteht er aber den Sinn der Krankenversicherung ganz gewaltig. Statt kranke Menschen als Quasi-Urlauber zu verunglimpfen, wäre der Chef des Hauptverbandes gut beraten zu überlegen, welche Maßnahmen seinerseits notwendig wären, um Menschen gesund zu erhalten", fordert Belakowitsch-Jenewein.

"Und statt bei den Versicherten zu sparen und die Finanzen auf deren Rücken sanieren zu wollen, sollte der Hauptverbandschef beispielsweise endlich dazuschauen, dass jene 233 Millionen Euro hereinkommen, die ausländische Sozialversicherungsträger und Krankenkassen Österreich und damit den österreichischen Versicherten schulden. Oder er könnte beim Sparen im eigenen Haus beginnen und eine Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger vorantreiben. Mit diesem Einsparungspotenzial in der Verwaltung könnten noch viele Jahre viele Kuraufenthalte finanziert werden", so Belakowitsch-Jenewein.

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