SPÖ Kärnten: Regionaler Strukturplan Gesundheit sichert beste Gesundheitsversorgung in Kärnten

Seiser: Kärnten und Burgenland haben geringsten Anteil an Verwaltungspersonal im Gesundheitsbereich. RSG sichert beste Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner.

Klagenfurt (OTS) - "Der Regionale Strukturplan Gesundheit ist ein erster und wichtiger Schritt zur weiteren Optimierung der hervorragenden Gesundheitsversorgung in Kärnten, mit dem Ziel, diese ausgezeichnete Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen", stellte SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser in der heutigen Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages zum Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) fest.

Seiser prangerte auch an, dass von manchen mit Fehl- und Falschinformationen das Kärntner Gesundheitssystem schlecht geredet werden soll und widerlegte mit harten Zahlen und Fakten z.B. die immer wieder kolportierte Behauptung, der Anteil des Verwaltungspersonals in den Krankenanstalten der KABEG sei überproportional hoch.
Laut der offiziellen Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit befinde sich Kärnten im Bundesländervergleich an der 6. Stelle bei den MitarbeiterInnen je 100 tatsächlicher Betten. Beim Verwaltungspersonal belege Kärnten den 8. Platz, nur das Burgenland habe einen noch geringen Verwaltungsanteil beim Personal, führte Seiser aus.
Die Entwicklung der letzten 10 Jahre zeige, dass das Pflegepersonal seit 2004 um 5 Prozent und das medizinische Personal um 11 Prozent angestiegen sei. Im Bereich des Verwaltungs- und Betriebspersonals wurde um 9 Prozent reduziert. Der Einstellungsstopp in der Kernverwaltung, Kürzungen bei Zulagen und Überstunden sei bereits vollzogen worden, so Seiser.

Bei der Erstellung des RSG sei sowohl die demographische Entwicklung als auch die wohnortnahe Versorgung unter Berücksichtigung der bundesweiten Planungsvorgaben und der medizinischen Entwicklung ein wesentliches Kriterium gewesen, dem entsprechend Rechnung getragen wurde.
In den Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) seien neben der Optimierung und Bereinigung der Versorgungsstruktur auch ein umfassendes Angebot in der psychosozialen Versorgung für Kinder und Erwachsene, mehr Allgemeinmediziner, Primärversorgungszentren in sechs Bezirken und verbesserte Öffnungszeiten eingeflossen.

"Es krankt in Kärnten vor allem an Fehlinformationen und damit an der Verunsicherung der Patienten, was ihrem Genesungsprozess sicher nicht zuträglich ist. Das Gesundheitssystem in Kärnten erfreut sich bester Gesundheit, mit dem RSG werden die Weichen gestellt, um auch in Zukunft den Menschen die beste Gesundheitsversorgung zu sichern", so Seiser abschließend.

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