Stronach/Lugar/Dietrich: Wiederbelebung der Werte und Ziele mit neuem Klubobmann Lugar

Österreich fährt bald an die Wand - nur das Team Stronach kann Notbremsung einleiten

Wien (OTS) - "Trage die Bürde mit Würde", sagte die bisherige Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich in der heutigen Pressekonferenz zum - einstimmig - gewählten neuen Klubobmann Robert Lugar und übergab ihm einen schwer befüllten Rucksack - als Symbol für die große Aufgabe, die vor ihm liegt. "Mit einem kleinen aber dafür eingeschworenen Team wollen wir uns rückbesinnen auf unser Programm, auf die Botschaft von Frank Stronach und die geistige Revolution, für die wir gewählt wurden", erklärte Lugar.

"Ich kenne Robert von Anfang an als jemanden, der sich immer mit vollsten Engagement eingebracht hat", lobte Waltraud Dietrich ihren Nachfolger Robert Lugar. Gleichzeitig entschuldigte sie sich bei den Wählern für jene Mandatare des Team Stronach, die zur ÖVP gewechselt sind: "Es ist eine Schande für eine christliche Partei wie der ÖVP, Mandatsraub zu betreiben!" Für sie steht es außer Frage die Partei jemals zu verlassen, "ich bin und bleibe mit ganzem Herzen beim Team Stronach und werde mich auch weiterhin in meinen Ressorts wie der Sozialpolitik voll und ganz einbringen". Vor allem ihre Familie sei froh, sie jetzt endlich wieder öfter zu Hause in der Steiermark anzutreffen. Dietrich bedankte sich bei Frank Stronach für sein Vertrauen, bei den Wahlhelfern für ihren Einsatz, bei den Mitarbeitern für ihre bisherige und zukünftige Arbeit und auch bei den Mitgliedern der Präsidiale im Parlament für die gute Zusammenarbeit.

"Unsere ursprünglichen Inhalte - mehr Bürgerbeteiligung in der Politik, Mitarbeiterbeteiligung in den Unternehmen, Chancengleichheit, ein einfaches Steuersystem und das Ende der Schuldenmacherei - werden uns wieder nach vorne bringen", zeigte sich Lugar zuversichtlich und fügte hinzu: "Die Politik ist und bleibt meine große Liebe! Ich bin für ein Miteinander, auch mit guten Ideen aus den anderen Parteien!"

"Österreich ist nahe dran, an die Wand zu fahren", warnte Parteiobmann und Parteigründer Frank Stronach vor der rasant wachsenden Schuldenlawine: "Jeden Tag wachsen die Schulden um 36 Millionen Euro, damit könnte man 120 Häuser bauen". Doch die Politiker sähen nur zu, "denn ihnen geht es nur um den Machterhalt, ihr einziges Mandat ist es, wiedergewählt zu werden!" Das Team Stronach sei die einzige Partei, die die Wahrheit anspreche. "Wir müssen endlich weg von der Finanzwirtschaft zurück zur Realwirtschaft. Finanzpapiere, die hin und hergeschoben werden, kann man nicht essen", mahnte Stronach. Und weiter: "Gehen Sie in ein Kaufhaus, fast alle Waren sind Importe aus Asien!"

"Meine Stärke ist, dass ich immer auch Lösungen finde", sagte Stronach und verwies auf die wichtigsten Werte und Ziele der Partei. "Welche Partei außer uns fordert, dass ein Drittel der Parlamentarier direkt von den Bürgern gewählt werden soll? Wer verlangt ein einfacheres Steuersystem? Wer ist für eine Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter?" Das seien innovative Ansätze und in Zukunft werde man sagen, "der Stronach hat recht gehabt", fügte er hinzu.

Zu den Mandataren, die gewechselt sind, meinte Stronach: "Ich habe auf Universitäten gelehrt und den Studenten erklärt, welche die wichtigsten zwei Eigenschaften eines erfolgreichen Managers sind: ein guter Ruf und Charakter." Das bedeute auch, man müsse Versprechen, die man gegeben habe, auch einhalten, betonte Stronach. Die Mandatare, die zur ÖVP übergetreten sind, hätten einen Ehrenkodex unterschrieben und diesen nun gebrochen. "Der Bürger kann sich hier seine Meinung zu diesen Personen selbst bilden. Wir sind jetzt vielleicht kleiner, aber gestärkt", so Stronach.

Zur Asylfrage forderte Stronach den Einsatz von Truppen der UNO und NATO in den Krisengebieten, aus denen das Gros der Flüchtlinge kommt. "Wir sind ein kleines Land, wir können nicht alle aufnehmen. Heute kommen tausende, morgen 100.000 und übermorgen Millionen - das wäre Selbstmord für Europa! Wir müssen in den Krisenländern Schutzzonen errichten, damit die Menschen, die vielen Frauen und Kinder, dort Zuflucht finden und auch ausreichend versorgt werden", verlangte der Parteigründer.

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