Meinl-Reisinger ad Wirtschaftskammer: Nicht einzelne Straßenzüge, sondern die Wiener Handelsunternehmen müssen gestärkt werden!

Keine Bevorzugung von Zonen, sondern Stärkung der Wiener Wirtschaft müssen im Vordergrund stehen

Wien (OTS) - "Vereinzelte Tourismuszonen in Wien einzurichten löst das Problem nicht. Diese Zonen stellen nur einen halbherzigen Versuch dar, der die nicht betroffenen Gebiete in Wien stark benachteiligt", kritisiert Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien, das Angebot der Wirtschaftskammer an die Gewerkschaft, einige Tourismuszonen in Wien zu etablieren. Es sei nicht zu argumentieren, warum ein Unternehmen in der Mariahilferstraße oder am Stephansplatz aufsperren dürfe und eines in Favoriten oder Ottakring geschlossen halten müsse. "Wir brauchen eine faire Lösung für den gesamten Standort Wien und keine Bevorzugung einzelner Straßenzüge", so die NEOS-Spitzenkandidatin. Außerdem sei die Wirtschaftskammer gefordert, die Studie, auf die sie sich beruft, endlich zu veröffentlichen.

NEOS fordert daher die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten für eigentümergeführte Geschäftslokale in Wien. "Wir brauchen eine Stärkung der kleinen und mittleren Betriebe in Wien. Sie sind das Rückgrat der Bezirke und stellen die Nahversorgung sicher", erklärt Meinl-Reisinger, "Dadurch geben wir der lokalen Wirtschaft die Möglichkeit, ein starkes Alleinstellungsmerkmal gegenüber den großen Ketten und Chancengerechtigkeit gegenüber dem Onlinegeschäft aufzubauen." Unter voller Berücksichtigung des Arbeitnehmer_innenschutzes und der kollektivvertraglichen Bestimmungen sollen Unternehmer_innen selbst entscheiden dürfen, wann ihr Geschäftslokal geöffnet hat. Eine solche Maßnahme könnte schnell und unbürokratisch mit einer entsprechenden Verordnung des Bürgermeisters umgesetzt werden, in der dieser das gesamte Wiener Stadtgebiet zur Tourismuszone erklärt und die Ladenöffnungszeiten mit der Einschränkung auf eigentümergeführte Geschäftslokale freigibt.

Weiters würden damit dringend benötigte Arbeitsplätze geschaffen. "Angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen in Wien ist es für mich unbegreiflich, warum sich die Gewerkschaft gegen die Liberalisierung der Öffnungszeiten stemmt", so Meinl-Reisinger abschließend, "Wir sind gegen die Schaffung von einzelnen Zonen, die nur einen Teil der Unternehmen unterstützt. Geben wir der Wiener Wirtschaft doch endlich den Freiraum, die sie benötigt, um sich entfalten zu können."

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