Wöginger: Mandatare-Wechsel bestätigt bürgerliche Breite und Durchsetzungskraft der Volkspartei

Stv. Klubobmann weist untergriffige Attacken auf in den ÖVP-Klub gewechselte Abgeordnete zurück - Wechsel gab es immer wieder - auch von und zu SPÖ, Grünen und Neos

Wien, 02. August 2015 (ÖVP-PK) Als "völlig unverständlich
und in der Wortwahl aus der untersten Schublade" bezeichnet
der stellvertretende ÖVP-Klubchef, Abg. August Wöginger, die Reaktionen von Vertretern anderer Parteien auf den Wechsel von
Dr. Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger.

Wenn die grüne Frontfrau Glawischnig diesen Wechsel
wörtlich mit Begriffen wie "Erpressungsmehrheit" und "Leichenfledderei" belegt, dann hat sie offenbar vergessen,
dass Demokratie zunächst Respekt vor dem freien Mandat und
frei gewählten Repräsentanten zu tun hat. Die grüne Klubchefin sollte sich mäßigen, Verfassung lernen und rasch wieder von
der Palme herunter kommen, zumal es auch bei den Grünen
diverse Wechsel gegeben habe. Martin Wabl, der von der SPÖ zu
den Grünen wechselte, hat es dort sogar bis zum Klubobmann gebracht, erinnerte Wöginger.

"Vom SPÖ-Klubobmann Schieder habe ich übrigens nichts Kritisches gehört, als der grüne Gemeinderat Akilic in den SP-Klub wechselte und dort mithalf ein gerechteres Wahlsystem für
die Wiener Landtagswahl zu verhindern. Auch hatte Schieder
kein Problem mit dem Wechsel des grünen Bundesrats Stefan
Schennach zur Wiener SPÖ", so Wöginger. Umso mehr sei er über
die Kritik des SP-Klubobmanns am Wechsel von Nachbaur und Ertlschweiger verwundert. Aber Schieder, der bekanntlich auch Bezirksparteiobmann von Wien-Penzing ist, könne ja bei Bürgermeister Häupl nachfragen, wie der die Sache sieht.

Die Neos, sollten als angebliche Liberale schon überhaupt
kein Problem damit haben, wenn Abgeordnete ihr Mandat frei
ausüben, meint Wöginger. "Die Neos, bei denen etwa Obmann
Strolz, die Abgeordnete Meinl-Reisinger und andere direkt aus ÖVP-Büros kommen, reden offensichtlich nur viel und gern vom freien Mandat, solange es sie selbst betrifft oder ihnen einen Vorteil bringt. Anderen Mandataren wollen sie dagegen ihre verfassungsmäßigen Rechte nicht zugestehen, was mehr als durchsichtig ist, so der ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter.

Im ÖVP-Klub sei man jedenfalls erfreut über die Neuzugänge aus dem Team Stronach. Sie seien ein Beweis für die
bürgerliche Breite der Volkspartei sowie deren Politik und Durchsetzungskraft, die offenbar deutlich über die eigenen Parteigrenzen hinaus erkannt und anerkannt werden, erklärt Wöginger.

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