Glatz: Pensionistenverband fordert: Wirtschaftsminister muss härter gegen Preisabsprachen im Handel vorgehen

Österreich ist absolutes Hochpreisland – PVÖ fordert mehr Geld für Wettbewerbsbehörde, Start des Wettbewerbsmonitoring, härtere Strafen

Wien (OTS) - "Die Lebensmittelpreise in Österreich sind die zweithöchsten in der ganzen Europäischen Union. Drogeriewaren sind in Österreich teilweise bis zu dreimal so teuer wie in Deutschland! Schuld daran sind der Österreich-Aufschlag (der von den Vertretern großer Handelsketten bereits offen zugegeben wurde), die hohe Marktkonzentration und illegale Preisabsprachen! Besonders sozial Schwächere - darunter viele Pensionistinnen und Pensionisten - leiden darunter, dass Österreich ein absolutes Hochpreisland ist! Lebensmittel sind in Wien im Schnitt sogar um fast 20!! Prozent teurer als in der - nicht gerade als ‚günstiges Pflaster‘ bekannten -Stadt München. Hier muss endlich gehandelt werden!", kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). Der Pensionistenverband Österreichs fordert daher den dafür zuständigen ÖVP-Wirtschaftsminister, Vizekanzler Mitterlehner auf, endlich härter gegen Preissünder und illegale Preisabsprachen vorzugehen. ****

"Keine Pensionsanpassung und keine Steuerentlastung können ausgleichen was die Teuerung Österreichs SeniorInnen Tag für Tag aus ihren Börseln stielt. Der Pensionistenverband Österreichs, die größte und mitgliederstärkste Interessensvertretung der älteren Generation kämpft gemeinsam mit der Arbeiterkammer (AK) gegen die unverhältnismäßig hohen Preise im österreichischen Handel!", so Glatz, der weiter ausführt: "Es braucht ein starkes Maßnahmenpaket um der Teuerung endlich einen Riegel vorzuschieben!".

Daher fordert der Pensionistenverband Österreichs:

+ höhere Strafen bei festgellten Preisabsprachen und Veröffentlichung der Namen der betroffenen Firmen - Preissünder müssen so hart abgestraft werden, dass sie gar nicht in Versuchung geraten zu Wiederholungstätern zu werden
+ Teile der Bußgeldzahlungen müssen - wie im Regierungsprogramm vereinbart - zum Ausbau des Konsumentenschutzes zweckgewidmet werden + eine personelle und finanzielle Aufstockung der Bundeswettbewerbsbehörde
+ das in der Wettbewerbsnovelle fixierte Wettbewerbsmonitoring muss endlich starten

"Die Marktkonzentration in Österreich ist eine der höchsten in Europa. Daher braucht es wirksame Instrumente, die Preisabsprachen verhindern, den Wettbewerb ankurbeln und so der Teuerung einen Riegel vorschieben! Der Wirtschaftsminister ist dringend gefordert hier aktiv zu werden!", so Glatz abschließend. (Schluss)

Service: Auf der Internetseite des Pensionistenverbandes Österreichs unter
http://pvoe.at/content/glatz-pensionistenverband-fordert-wirtschaftsm
inister-muss-haerter-gegen-preisabsprachen-im finden Sie eine aktuelle Studie von Dr. Harald Glatz zur Teuerung in Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: susanne.ellmer-vockenhuber@pvoe.at

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