Pendl: Kontraproduktive Kritik und wenig Sachkenntnis bei ÖVP-Wehrsprecher

Verteidigungsminister informiert und kontrolliert Truppen vor Ort – Militärischer EU-Einsatz gegen Schlepper in Libyen nur mit UN-Mandat möglich

Wien (OTS/SK) - Auf großes Unverständnis stößt bei SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl die Kritik der ÖVP am Bundesheer und an der Ressortführung. "Diese Kritik ist sowohl sachlich als auch inhaltlich falsch und daher kontraproduktiv", sagte Pendl am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es ist ein Zeichen von professionellem Management und Führungsqualität, wenn sich Verteidigungsminister Gerald Klug vor Ort über seine Truppen informiert und die Lage vor Ort kontrolliert. "Nebenbei bemerkt sei es ein Zeichen der Wertschätzung für jene, die unter schwierigen Bedingungen täglich wichtige Aufgaben für Österreich leisten", so Pendl. ****

Hinsichtlich einer militärischen EU-Intervention gegen Schlepper in Libyen klärt der SPÖ-Sicherheitssprecher auf: "Kein neutrales Land beteiligt sich ohne UN-Mandat an einem derartigen Einsatz", so Pendl und weiter: "Schweden und Finnland sind bündnisfreie, aber keine neutralen Staaten". "Äpfel und Birnen sind Obst - aber eben unterschiedliches Obst, Kollege Schönegger", so Pendl.

Der SPÖ-Sicherheitssprecher betonte, dass es grundsätzlich erforderlich ist, in sensiblen Fragen wie der Sicherheitspolitik eng, sachlich und vernünftig zusammenzuarbeiten. "Dazu zählt auch die Umsetzung der beschlossenen Bundesheer-Reform", so Pendl abschließend. (Schluss) up/rm/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001