Schmid/Euler-Rolle: Das Saubermann-Image kauft ihnen niemand ab, Herr Strache!

FPÖ-Chef betreibt Kindesweglegung – FPK Teil der „FPÖ-Familie“

Wien (OTS/SK) - Beinahe täglich kommen neue Details rund um die Causa Ideenschmiede ans Licht. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid deutet das stark darauf hin, "dass die Suppe dicker ist, als FPÖ-Chef Strache es glauben machen will." In die Affäre rund um die FPÖ-nahe Werbeagentur "Ideenschmiede" ist laut Medienberichten der innerste Kreis um Strache, darunter FPÖ-Generalsekretär Kickl, involviert. Straches heftige Dementi sind für Schmid wenig glaubwürdig: "Es ist jetzt Aufgabe der Justiz, zu klären, was an der Sache dran ist. Und wenn tatsächlich nichts dran ist, warum hat es die FPÖ dann nötig, wild um sich zu schlagen?" Strache hatte heute bei einer Pressekonferenz erneut von einer "Rufmordkampagne" gesprochen und gesagt, dass er für eine "saubere" FPÖ stehe. Schmid: "Die Vorwürfe, die gegen die FPÖ im Raum stehen, sind schwerwiegend. Strache sollte sich nicht zu früh freuen. Das Saubermann-Image kauft ihm jedenfalls niemand ab." ****

Interessant sei, dass Strache frühere Korruptionsfälle ausschließlich im BZÖ- und FPK-Umfeld sieht und in dem Zusammenhang davon spricht, dass sich die FPÖ rechtlich noch nicht mit der FPK wiedervereint hat. Schmid rief in Erinnerung: "2013 fand der Wiedervereinigungsparteitag der FPK mit der FPÖ Kärnten statt, den Strache als ‚Freudentag für die freiheitliche Familie‘ bezeichnet hat. Dass er sich jetzt von der FPK zu distanzieren versucht und sich dabei auf Statuarisches ausredet, grenzt an Kindesweglegung. Da muss Strache schon an politischer Amnesie leiden, wenn er jetzt so tut, als hätte er mit der Kärntner FPÖ nichts am Hut." (Schluss) ve/ps/sc

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