Mitterbauer Beteiligungs-AG startet heute freiwilliges Übernahmeangebot an den Streubesitz der Miba AG

Laakirchen (OTS) - Die Mitterbauer Beteiligungs-Aktiengesellschaft (MBAG), Mehrheitsaktionärin der börsennotierten Miba AG hat heute wie angekündigt das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot zum Kauf von Vorzugsaktien der Miba AG gestartet. Die Angebotsfrist beträgt drei Wochen und endet somit am 20. August 2015. Wie berichtet beträgt der Angebotspreis für die Streubesitzaktien der Miba AG 550,00 Euro je Aktie. Er liegt damit 19,3% über dem letzten Börsenkurs der Miba-Aktie (vor Veröffentlichung des Angebotspreises) und 28,3% über dem durchschnittlichen Schlusskurs der letzten sechs Monate. Der Angebotspreis liegt auch über dem Wert von 534,85 Euro je Aktie, den TPA Horvath in einem von der MBAG beauftragten Gutachten errechnet hat.

In einer heute veröffentlichten Stellungnahme äußerte sich der Vorstand der Miba AG positiv zu dem Angebot. Ein vom Vorstand der Miba AG beauftragtes, eigenes Gutachten bestätige die Richtigkeit der Berechnungen des von der MBAG in Auftrag gegebenen Gutachtens. Die Vorteile bei einer Annahme des jetzigen Angebots überwiegen etwaige Nachteile, so der Miba AG Vorstand. Sollte im Squeeze-out Verfahren ein höherer Preis ermittelt werden, erfolge eine entsprechende Nachzahlung durch die MBAG. Umgekehrt bleibe den Aktionären der höhere Angebotspreis, falls im Squeeze-out ein niedriger Preis festgelegt werden würde. Für die Miba AG selbst bedeute eine mögliche spätere Streichung der Aktien-Börsennotierung Einsparungen und Effizienzsteigerungen, da die Miba AG auch in den kommenden Jahren keine Eigenkapitalzufuhr über die Börse zur Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie benötige.

In diesem Zusammenhang veröffentlichte der Vorstand der Miba AG heute eine Einschätzung der Marktentwicklung sowie eine Vorschau auf die Margenentwicklung der Miba AG. Demnach ist für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 aufgrund der guten Entwicklung im Automobilsektor sowie durch Währungsgewinne ein organisches Umsatzwachstum im Bereich von 5% zu erwarten. Auf diesem Zyklushoch rechnet der Miba Vorstand mit EBITDA-Margen von knapp unter 20% und EBIT-Margen von knapp unter 13%. In den Folgejahren bis 2020 geht der Vorstand von einem etwas schwächeren organischen Umsatzwachstum von knapp unter 3% bei einer noch immer über dem Branchenschnitt liegenden EBITDA und EBIT-Marge aus. Die Erreichung dieser Ziele setzen jedoch hohe Kostendisziplin und eine erfolgreiche Innovationspipeline voraus. Der langfristige Investitionsbedarf wird bei 10-12% vom Umsatz erwartet.

Der volle Wortlaut des freiwilligen Angebotes der MBAG, eine Kurzfassung des von der MBAG beauftragen Bewertungsgutachtens, Information über die Planungsannahmen in den Gutachten, der Bericht des Sachverständigen der Miba AG und die ausführliche Stellungnahme der Organe der Miba AG zu dem Übernahmeangebot sind auf der Website der Miba AG unter http://www.ots.at/redirect/aktie abrufbar.

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