Steuererleichterung für Kunst und Kultur

SN-Interview mit Kulturminister Josef Ostermayer

Salzburg (OTS/SN) - Hedwig Kainberger

Spenden an Kunst und Kultur werden ab 2016 steuerbegünstigt. Damit werden für Musik, Theater, Festspiele und andere Arten von darstellender Kunst dieselben Bedingungen gelten wie bereits für Wissenschaft, Museen und soziale Einrichtungen: Spenden an solche Institutionen sind von der Einkommensteuer absetzbar. Dies kündigt Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" an. Der Paragraf 4a des Einkommensteuergesetzes soll entsprechend novelliert werden. Wann tritt das in Kraft? "Wenn die Verhandlungen mit unserem Koalitionspartner so vielversprechend weitergehen wie bisher, dann mit 1. Jänner 2016", sagt Josef Ostermayer. Damit wird ein lang gehegter Wunsch vieler Kulturinstitutionen - wie den Salzburger Festspielen - verwirklicht.

Auch ein zweiter Weg zum Lukrieren von privaten Spenden soll ab 2016 eröffnet werden: Ein noch zu gründendes gemeinnütziges Institut soll - ebenfalls steuerbegünstigt - Spenden sammeln können, sei es zweckgewidmet für bestimmte Kultur-Projekte oder generell für Kunst in Kultur in Österreich. Dieses Institut - de jure eine gemeinnützige Stiftung - soll im Zuge des so genannten "Gemeinnützigkeitpakets" ermöglicht werden, das die Koalitionsparteien noch im Sommer ausverhandeln wollen.

Das gesamte Interview erscheint morgen, Donnerstag, in den SN.

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