„Am Schauplatz“ am 30. Juli: „Krieg im Dorf“

Reportage über Konflikte im dörflichen Zusammenleben

Wien (OTS) - Wenn man als Fremder - als sogenannter "Zuagraster"- in ein kleines Dorf zieht, kann es zu massiven Problemen kommen. Werden die Neuen nicht angenommen und schief angeschaut, weil sie die traditionellen Werte der "Alteingesessenen" nicht mittragen? Oder ist es so, dass die Neuankömmlinge unzumutbare Gewohnheiten mitbringen, die das dörfliche Zusammenleben völlig durcheinanderbringen? Für die "Am Schauplatz"-Reportage "Krieg im Dorf" - zu sehen am Donnerstag, dem 30. Juli 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 - hat Gudrun Kampelmüller derartige Konflikte in zwei niederösterreichischen Gemeinden dokumentiert.

In Fels am Wagram hat sich Frau N. ein Haus gekauft und wollte ein neues Leben beginnen. Mit ihrem streitbaren Nachbarn, der sie mit Anzeigen eindeckt, hat sie nicht gerechnet. Mit wem solidarisiert sich die Dorfgemeinschaft?

In Pürstendorf im Weinviertel fühlen sich Frau Sch. und ihr Lebensgefährte seit Jahren gemobbt. Und genauso lange wird gestritten. Die beiden sind mit ihren Pferden und ihren Containern, die sie als Unterstände benützen, in die 200-Einwohner-Gemeinde gezogen und hätten von Anfang an nicht dazugehört, erzählt Frau Sch. Sie behauptet sogar, sie sei von ihrem Nachbarn gewürgt und von einem Jäger bei einer Treibjagd beschossen worden. Und das nur, weil man sie weghaben wolle. Alles erfundene Behauptungen oder ein Fall für die Justiz? Und was hält der Bürgermeister von der ganzen Sache?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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