Gesundheits- und Krankenpflegegesetz-Novelle: AK sieht Positives, aber auch Überarbeitungsbedarf

Wien (OTS) - In einigen Bereichen bringt die Novelle Positives, in manchen Bereichen ortet die AK allerdings Überarbeitungsbedarf. Begrüßt wird neben der Akademisierung der Ausbildung des gehobenen Dienstes vor allem der Berufsschutz für die Fachassistenz. Ebenso gut und wichtig ist, dass SchülerInnen der Pflegefachassistenz nach abgeschlossener Ausbildung die Möglichkeit haben werden, die Berufsreifeprüfung zu absolvieren. Überarbeitungsbedarf sieht die AK bei der Differenzierung der Pflegehilfe in Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz aus Qualitäts- und Transparenzgründen. Auch die Neugestaltung der Berufsbilder und der Spezialisierungen sollte nochmals überdacht werden. Außerdem kritisiert die AK die zu lange Übergangsfrist für die Überführung des gehobenen Dienstes auf Fachhochschulniveau. Darüber hinaus fehlt die mehrfach angekündigte Neuverteilung der Kompetenzen zwischen Ärzten und dem gehobenen Dienst. Jedenfalls notwendig ist aus Sicht der AK, in den Spitälern dafür zu sorgen, dass durch ein unabhängiges Pflegemanagement die Pflegequalität Vorrang vor einem betriebswirtschaftlich motivierten Einsatz von Pflegekräften hat.

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