FPÖ-Deimek an Rupprechter: Busspuren müssen Busspuren bleiben

Schmiedet ÖVP in Wien grüne Allianzen?

Wien (OTS) - Umweltminister Andrä Rupprechter schlug vor, Wiens Busspuren für Elektro-Autos zu öffnen. "Dieser Vorstoß ist an Unwissenheit und mangelndem Sachverstand kaum zu überbieten. Der öffentliche Verkehr braucht freie Straßen", stellt FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek klar.

Umweltminister Rupprechter ist schon mehrmals durch seine ausgeprägte Affinität gegenüber den Grünen aufgefallen. Aktuell fordert er, Wiens Busspuren für Elektroautos zu öffnen. "Busspuren müssen Busspuren bleiben. Wenn sie immer weiter geöffnet werden, wird der öffentliche Verkehr darunter leiden", erteilt Deimek der Forderung Rupprechters eine klare Absage. "Ich hoffe, dass Rupprechter mit diesem Debattenbeitrag lediglich das politische Sommerloch füllen wollte. Fachlich ist dieser Vorschlag völlig indiskutabel", zeigt sich Deimek verwundert über den aktuellen Vorstoß des Ministers. "Augenscheinlich versucht Rupprechter die Grünen jetzt auch verkehrspolitisch links zu überholen. Das Chaos in der Mariahilfer Straße zeigt, wohin derart unüberlegte Maßnahmen führen", konkretisiert Deimek seine ablehnende Haltung.

"Möglicherweise handelt es sich auch um einen wahltaktischen Anbiederungsversuch der ÖVP bei den Wiener Grünen. Rupprechter ist schließlich als blassgrünes Aushängeschild der ehemals christlich-sozialen Volkspartei bekannt", skizziert Deimek eine Erklärung für den eigenwilligen Ansatz des Umweltministers. "Mit uns Freiheitlichen wird es keine derartigen Anschläge auf das öffentliche Verkehrsnetz geben", so Deimek.

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