Stronach/Dietrich: Runter mit den Steuern auf den Faktor Arbeit!

Keine Bestrafung verzweifelter Menschen, die keine Arbeit finden

Wien (OTS) - "Wenn sich Österreich schon ein Beispiel an Deutschland nehmen soll, dann daran, wie man die Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig sparen und Schulden abbauen kann", stellt Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich zu den Aussagen von Finanzminister Schelling in der Tageszeitung Der Standard fest. "Statt Schuldenpolitik, wie sie in Österreich betrieben wird, hat es Deutschland geschafft, wieder schwarze Zahlen zu schreiben", fügt sie hinzu. Doch Einsparungen seien weder mit Detailfragen wie der Gratiszahnspange zu erzielen noch, indem wir verzweifelten Menschen das Arbeitslosengeld kürzen. Wir müssen den Faktor Arbeit endlich entlasten, damit den Arbeitnehmern am Ende mehr im Börsel bleibt, damit sich Leistung wieder lohnt", fordert Dietrich eine deutliche Senkung der Lohnnnebenkosten und Entlastung des Faktors Arbeit.

"Keine Frage, wenn wir mehr Menschen in Beschäftigung sehen wollen, müssen die Menschen auch eine Motivation haben zu arbeiten, und das passiert nur, wenn der, der arbeitet, mehr hat als der, der sich in der sozialen Hängematte liegen bleibt", so Dietrich. "Aber dann muss der Staat auch dafür sorgen, dass es sich die Unternehmer wieder leisten können, Leute anzustellen. Dafür braucht es ein einfaches Steuersystem und eine deutliche Senkung der Lohhnebenkosten und der Steuern auf Arbeit allgemein", betont sie. Dazu müssten jedoch die veralteten Verwaltungsstrukturen aufgebrechen und vereinfacht werden:
"Allein die Zusammenlegung der Sozialversicherungen bringt Milliarden, wie der Rechnungshof vorgerechnet hat", macht Dietrich aufmerksam. Auch die Durchforstung des Förderungen und "die schon lange von uns geforderte Einführung einer Transparenzdatenbank" berge immenses Einsparungspotential. "Machen Sie endlich Nägel mit Köpfen, Sie haben die höchste Kompetenz, hier etwas zu verändern!", so Dietrichs Appell an den Finanzminister.

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