HC Strache: Arbeitslosenzahlen in Wien sind alarmierend

Stadtregierung schaut immer noch tatenlos zu

Wien (OTS) - Es ist ein alarmierendes Signal, dass Wien als Österreichs Bundeshauptstadt die höchste Arbeitslosigkeit vorzuweisen hat - Tendenz für die kommenden Jahre: weiter steigend! Vor allem bei jenen Bevölkerungsgruppen, die gerade einmal einen Pflichtschulabschluss vorweisen können, sei die Zahl dramatisch, so der freiheitliche Bundes- und Wiener Landesparteiobmann NAbg. Heinz-Christian Strache. Laut Wiener AMS ist der Zuzug vor allem aus den östlichen EU-Ländern weit größer, als das Jobangebot in Wien. "Deshalb fordern wir seit Jahren eine sektorale Arbeitsmarktbeschränkung", so der FP-Chef.

Auch hat die Stadtregierung es verabsäumt, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die Arbeitsplätze schaffen. Durch die stetig steigenden Gebühren von Kanal, Wasser, Müll, Strom, Gas, usw. ist in Wien ein unternehmerfeindliches Klima entstanden, dessen Auswirkungen man nun zu spüren bekommt. "Wenig verwunderlich, dass Wien als Wirtschaftsstandort mittlerweile mehr als uninteressant ist und Betriebe sogar abwandern. Mit ihnen selbstverständlich auch die Arbeitsplätze, die nicht mehr neu geschaffen werden", kritisiert Strache. Die Stadtregierung hätte durch Investitionen etwa im Wohnbau, im U-Bahnausbau oder bei Schulsanierungen längst neue Jobs schaffen können. Stattdessen versickert Geld in grünen Versorgungsagenturen wie der Mobilitätsagentur.

Nicht zuletzt trägt auch die komplett verpatzte Integrationspolitik zur steigenden Arbeitslosigkeit bei Migranten bei. Zahlreiche Zuwanderer sprechen immer noch sehr schlecht bis gar nicht Deutsch, was auch in Schulen immer wieder zu Problemen führt, wodurch ihre Chancen am Jobmarkt gegen null gehen. "Hätte man weniger auf private Vereine gesetzt, die kräftig subventioniert werden, und stattdessen ein einheitliches, von der Stadt reguliertes System installiert, würden wir in Wien nicht vor dem Problem der vielen arbeitslosen Migranten auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse stehen", ist Strache überzeugt. (Schluss)

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