„matinee“ am 26. Juli: Dokus über neuen „Professor Bernhardi“ in Reichenau sowie den Mythos Edelweiß

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Sommerfrische in der ORF-"matinee" am Sonntag, dem 26. Juli : Nachdem die Dokumentation "Edelweiß, Star der Alpen - Mythos, Kitsch, Realität" um 9.05 Uhr in ORF 2 sich mit den Besonderheiten des weißen Sterns befasst, blickt dann um 10.10 Uhr Karina Fibichs Film "Zwischen Medizin und Religion - ‚Prof. Bernhardi‘ bei den Festspielen Reichenau" hinter die Kulissen der Produktion. Nach mehr als zehn Jahren widmen sich die niederösterreichischen Festspiele heuer wieder Arthur Schnitzlers berühmtem Drama. Den von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt "Die Kulturwoche" um 10.35 Uhr mit aktuellen Kulturereignissen und Kulturtipps aus Österreich.

"Edelweiß, Star der Alpen - Mythos, Kitsch, Realität" (9.05 Uhr)

Ob Amerikaner, Briten oder Australier - alle singen "Edelweiß", das eine Lied, welches das Broadway-Musical "The Sound of Music" weltberühmt gemacht hat. Dabei waren Oscar Hammerstein und Richard Rodgers - Texter und Komponist - niemals in den Alpen und haben auch - wahrscheinlich - nie echtes Edelweiß gesehen! Die vor 50 Jahren entstandene Verfilmung des Musicals wurde einer der meistgesehenen Filme überhaupt und hat insbesondere in Amerika das Bild von Österreich geprägt. Die samtene Pflanze birgt viele Rätsel. Ruth Berry deckt sie mit Humor und wissenschaftlicher Akkuratesse auf und stößt dabei in Bereiche vor, die noch kaum ein Zuschauer zuvor gesehen hat.

"Zwischen Medizin und Religion - ‚Prof. Bernhardi‘ bei den Festspielen Reichenau" (10.10 Uhr)

Seit 1988 legen die Festspiele Reichenau rund fünf Wochen im Juli und August einen programmatischen Schwerpunkt auf Werke österreichischer Autoren, die sich in der Region um Reichenau an der Rax aufgehalten haben. Heuer steht mit "Professor Bernhardi" ein Drama von Arthur Schnitzler auf dem Programm.
Sein kritisches Gesellschaftsstück zeigt das Schicksal des angesehenen Arztes und Direktors einer Wiener Privatklinik im Zusammenhang mit den politischen Konflikten um1900. Schnitzler entlarvt darin mit ironischer Überlegenheit eine "Komödie der selbstlosen Gemeinheit".
Die Dokumentation aus dem Landesstudio Niederösterreich, gestaltet von Karina Fibich, blickt hinter die Kulissen und beleuchtet dabei sowohl die Rolle Arthur Schnitzlers für die Reichenauer Festspiele als auch die Geschichte der Medizin und die Situation der jüdischen Ärzte im 19. Jahrhundert.

Die Sendungen der "matinee", für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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