„Imker-Streit in Kärnten beilegen – Bienengipfel JETZT!“

Team Kärnten fordert: Kärntner Bienenwirtschaftsgesetz muss evaluiert und novelliert werden

Klagenfurt (OTS) - Seit vielen Monaten schwillt in Kärnten ein heftiger Konflikt zwischen Erwerbs- und Hobbyimkern. Zentraler Streitpunkt ist die Carnica-Biene, die im Land eine besondere Stellung einnimmt. Aus Sicht der Erwerbsimker ist das Kärntner Bienenwirtschaftsgesetz in seiner derzeit gültigen Fassung nicht umsetzbar. Dies wird damit begründet, dass das Gesetz eine Reinzucht der Carnica-Biene verlangt. Diese sei laut den Ausführungen der Erwerbsimker in Kärnten zu 95 Prozent nicht vorhanden. Dem entgegen stehen die Meinungen der zahlreichen Hobbyimker, für die größtenteils der Schutz der Carnica-Biene an erster Stelle steht. Eine Eskalation des Imker-Dauerstreits zu Lasten der Bienen wollen jetzt Landesrat Gerhard Köfer und Abg. Martin Rutter, Umwelt- und Naturschutzsprecher des Team Kärnten im Landtag, verhindern: "Die Politik hat die Aufgabe, als Vermittler tätig zu sein und Lösungen im Sinne der Allgemeinheit zu finden. Aus diesem Grund fordern wir, dass von der Landesregierung umgehend ein Bienengipfel abgehalten wird. Diesem sollen Fachexperten und Vertreter aller betroffenen Bezugsgruppen beiwohnen." Ein entsprechender Antrag auf Abhaltung dieses Gipfels wurde vom Team Kärnten bereits in der Vorwoche im Rahmen der Landtagssitzung eingebracht.

"Die Bienen sind für unseren Lebensraum und für die Produktion von Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung. Es müssen alle Handlungen unterbunden werden, die sich auf die Bienen negativ auswirken können", unterstreicht Köfer, der den zuständigen Landesrat Benger massiv in der Pflicht sieht, beim Imker-Streit endlich das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. "Zudem wird es absolut notwendig sein, dass das Kärntner Bienenwirtschaftsgesetz evaluiert und novelliert wird. Das Gesetz muss an die realen Bedürfnisse und Erfordernisse angepasst werden. Ein entscheidender Schritt in Richtung einer Gesetzesänderung soll im Rahmen des Bienengipfels gesetzt werden", verdeutlichen Köfer und Rutter abschließend.

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