IMC FH Krems setzt Akademisierung der Pflegeberufe erfolgreich um

Pflegeausbildung braucht einen akademischen Rahmen

Krems (OTS) - Bestqualifizierte Pflegefachkräfte auf höchstem Niveau auszubilden, war und ist das Ziel des im Herbst 2012 erstmals gestarteten IMC FH Krems Studiengangs "Gesundheits- und Krankenpflege". Vor Kurzem feierten die ersten AbsolventInnen Sponsion. Mit der Akademisierung der Berufsausbildung von der bisherigen berufsbildenden Schule auf eine fachhochschulische Ausbildung in Krems knüpft das Land Niederösterreich an europäische und internationale Standards an.

Die Anforderungen und Aufgaben im Pflegebereich werden immer komplexer. "Die Pflegeausbildung braucht einen akademischen Rahmen. Mit dem Blick auf die großen Zusammenhänge und auf die Zukunft hat das Land Niederösterreich die Einführung von gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen an unserer Fachhochschule von Anfang an verankert", erklärt IMC FH Krems Rektorin Prof.(FH) Mag. Eva Werner, Hon.-Prof.

Seit 2006 werden an der IMC FH Krems gesundheitswissenschaftliche Studiengänge für Physiotherapie, Ergotherapie, Advanced Nursing Practice, Hebammen und Musiktherapie angeboten. Mit dem neuen Studiengang kann die IMC FH Krems ihr Portfolio erfolgreich auf höchstem Niveau ergänzen. "Unsere Pionierstudierenden und somit ersten AbsolventInnen sind der lebende Beweis für die erfolgreich umgesetzte Akademisierung der Grundausbildung in der Pflege", so Werner anlässlich der ersten Sponsion des Studiengangs "Gesundheits-und Krankenpflege".

Um die Qualität im Pflegebereich zu steigern, ist Interdisziplinarität unabdingbar. Der IMC FH Krems Studiengang "Gesundheits- und Krankenpflege" vermittelt zusätzlich zu wissenschaftlich fundiertem Wissen über Gesundheits- und Krankenpflege sowie Medizin auch juristisches Grundwissen, Betriebswirtschaft und Management. Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen der Soziologie, Psychologie und Ethik sind ebenso Teil des Lehrplans wie die Förderung sozialer Kompetenzen, die für Beratung und Konfliktmanagement essenziell sind.

"Der IMC FH Krems gelingt es erneut, eine Lücke am Arbeitsmarkt zu schließen. Dabei werden die bestqualifizierten Gesundheits- und Krankenschwestern/-pfleger nicht nur in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen dringend gebraucht, sondern auch in öffentlichen bzw. gemeindenahen Bereichen wie Schulen und Kindergärten. Gefragt sind zunehmend freiberuflich diplomierte PflegerInnen", so Mag. Karin Klas, Studiengangsleiterin "Gesundheits- und Krankenpflege".

Um Lehre und Praxis optimal miteinander zu verbinden, kooperiert die IMC FH Krems eng mit verschiedenen Kliniken. Zu den IMC FH Krems Lehrkrankenhäusern in Krems, Horn und Korneuburg-Stockerau zählen seit Kurzem auch die Universitätskliniken Tulln und St. Pölten sowie das Landesklinikum Zwettl und die Wiener Privatklinik.

Neues Ausbildungsmodell

Zukünftig ist vorgesehen, dass die Pflegeberufe in PflegehelferInnen, diplomiertes Personal und sogenannte PflegeassistentInnen unterteilt werden. "Dies bedeutet vor allem auch eine enorme qualitative Verbesserung in der PatientInnenversorgung. Der große Vorteil der neuen Ausbildung auf den drei Kompetenzniveaus liegt nämlich darin, dass jede Pflegeperson künftig genau das tun wird, wozu sie am besten qualifiziert und zielgerichtet ausgebildet ist. Davon werden vor allem die PatientInnen, aber auch alle anderen Berufsgruppen im Krankenhaus profitieren, zumal sämtliche Prozesse, an denen die Pflege beteiligt ist, viel genauer definiert werden müssen", so Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Lechner, MAS, Ärztlicher Direktor/Abteilungsvorstand Chirurgie, Anstaltsleitung und Verwaltung, Universitätsklinikum Tulln. Ziel ist es, hochqualitative Pflege auf akademischem Niveau zur Verfügung zu stellen, wie sie bereits in den meisten europäischen Nachbarländern umgesetzt wird.

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