Fleissig wie die Bienen: Die Imker aus der Wiener Unterwelt

Neue Bienenstock-Standorte auf den Flächen der Stadt Wien im Kampf gegen das Bienensterben

Wien (OTS) - Bienen fliegen auf Wien: Über 5.100 Bienenvölker leben in der Donaumetropole und fühlen sich hier richtig wohl. Das ist kein Zufall, fördert die Stadt Wien doch seit Jahren die Imkerei in der Millionenstadt und sorgt für viele naturnahe Wiesen und Parkanlagen. Neben viel Information und Unterstützung für die Imkerinnen und Imker gibt es immer wieder neue Standorte für die Stöcke: Ob im "Klärwood-forest" in der ebsWien Hauptkläranlage, im Prater, auf der Donauinsel, am Weingut Wien Cobenzl oder am Rathausdach: Überall schwirren die Bienen und schätzen das vielfältige Nahrungsangebot in der Millionenstadt.

Auch Wien Kanal hat die Bienenoffensive der Stadt Wien zum Anlass genommen und Imkern zwei Betriebsstandorte für die Bienenhaltung zur Verfügung zu stellen. Die Imker Thomas Rautner, Gerald Kreppenhofer und Josef Gottschall von Wien Kanal betreuen auf zwei Flächen der Abteilung nun 13 Bienenvölker.

"Auch wir von Wien Kanal wollen die Imkerei fördern und einen Beitrag zum Kampf gegen das Bienensterben leisten", so Andreas Ilmer, Direktor bei Wien Kanal. Ilmer weiter: "Im Jahr 2014 haben wir mit der Ansiedlung von Völkern auf dem Gelände eines Pumpwerkes auf der Donauinsel und in der Betriebsaußenstelle Süd in Inzersdorf angesiedelt." Beide Standort sind von weitläufige Grünflächen umgeben.

Bienenheimat Blumental

Der Standort in Inzersdorf, er grenzt direkt an den renaturierten Liesingbach, trägt sogar den bienenfreundlichen Namen "Blumental". Und das in mitten eines riesigen Gewerbegebietes. Um das Nahrungsangebot für die Inzersdorfer Bienen zu vergrößern, hat man bei Wien Kanal im vergangenen Jahr zusätzliche 20 Obstbäume gepflanzt. Die jungen Apfel-, Birnen- und Zwetschkenbäume wurden von der MA 42 - Wiener Stadtgärten zur Verfügung gestellt. Deren Lehrlinge setzten die Bäumchen Ende April ein. Darüber hinaus wird in der Außenstelle Süd seit geraumer Zeit "extensive Wiesenpflege" betrieben. Dabei werden Grünflächen im Ausmaß von rund 4.000 Quadratmetern maximal zwei Mal pro Jahr gemäht, anstatt wie üblich vier Mal. Nicht nur Bienen, sondern auch zahlreiche weitere Tierarten wie etwa Schmetterlinge oder Vögel profitieren von diesem erweiterten Nahrungsangebot.

Wenn die für die Bienen neu gepflanzten Obstbäume in ein paar Jahren erst einmal Früchte tragen, dürfen sich die "Wien Kanal"-MitarbeiterInnen der Außenstelle Süd über süße Äpfel, Birnen und Zwetschken freuen.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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