Niederösterreich: Strengere Strafen für Falschparker

Bezirksblätter: Seit erstem Juli gelten in Niederösterreich höhere Strafen bei Delikten im Straßenverkehr

St. Pölten (OTS) - Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit hat das Land Niederösterreich die Strafmaße für Delikte im Straßenverkehr erhöht. Überschreiten der Kurzparkzeit kostet etwa seit erstem Juli 25 Euro, bislang waren nur 20 Euro zu entrichten. Das bedeutet eine Erhöhung von 25 Prozent. Auch Radfahren am Gehsteig kostet nun 25 statt 20 Euro. Noch höher viel der Aufschlag für unversperrtes Abstellen oder Nichtsicherung gegen Abrollen eines Pkw aus. Bislang kosteten diese Vergehen 15 Euro, nun sind ebenfalls 25 Euro zu berappen. Heinz Bachbauer von der Abteilung für Verkehrsrecht des Amtes der NÖ-Landesregierung bestätigt die Erhöhung gegenüber den Bezirksblättern Niederösterreich: "Wir möchten darauf hinweisen, dass das Bundesland Wien eine Anpassung der Beträge bereits mit 1. November 2013 vorgenommen hat. Niederösterreich hat nunmehr nachgezogen, nachdem seit vielen Jahren keine Erhöhungen Platz gegriffen haben."

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:

Wer legt die Strafhöhe fest? Gilt die Regelung für ganz NÖ?

Die Strafhöhen wurden jeweils mit Erlass (Tatbestandskataloge), welche für ganz NÖ und die damit befassten Behörden gelten, festgelegt.

Welche Strafsätze galten vor dem 1.7. für diese Delikte?

Vor dem 1.7.2015 galt für offenlassen der Autotüre und nichtgezogener Handbremse ein Organstrafbetrag von Euro 15,-- , ansonsten je ein Strafbetrag von 20 Euro. Nun wurde ein einheitlicher Strafbetrag von Euro 25,-- festgesetzt (Wien sieht hierfür vergleichsweise eine höhere Summe vor).

Die neuen Strafhöhen ab 1.7.:

  • Unrichtiges Anbringen, Nachstellen, zu großzügiges Aufrunden oder Fehlen der Parkuhr: 25 Euro. (+5 Euro)
  • Fahrradfahren am Gehsteig: 25 Euro (+5 Euro)
  • Halten oder Parken trotz Verbot: 25 Euro (+5 Euro)
  • Offenlassen der Türen: 25 Euro (+10 Euro)
  • Keine Sicherung gegen Abrollen: 25 Euro (+10 Euro)

Weitere Delikte:

  • Fahren gegen die Einbahn: 50 Euro
  • Überfahren von Sperrlinien: 50 Euro
  • Fahrtrichtungsänderung: 30 Euro
  • Vorschriftswidriges Überholen: 50 Euro
  • Kein ausreichender Abstand: 50 Euro
  • Fahren bei rotem Licht: 50 Euro
  • Nichteinhalten der Rettungsgasse: 40 Euro
  • Kein Führerschein mit: 30 Euro
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung: 50 Euro
  • Kein Zulassungsschein mit: 20 Euro
  • Fahren ohne Gurt: 35 Euro

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