ÖVP Landstraße: Grüne forcieren Mahü-Chaos im 3. Bezirk!

VP fordert eine sinnvolle Attraktivierung der Landstraßer Hauptstraße und der weiteren Einkaufsstraßen im Bezirk

Wien (OTS) - Noch zu gut ist vielen Wienern die monatelange Diskussion rund um die Begegnungszone in der Mariahilfer Straße in Erinnerung: Chaotische Planungen und nicht eingehaltene Zusagen bezüglich Querungen von Seiten der grünen Vizebürgermeisterin. Bis heute ein Verkehrschaos, Mehrbelastungen durch den Autoverkehr und viele verärgerte Kaufleute in den angrenzenden Nebenstraßen. Jetzt wollen die Landstraßer Grünen auch im 3. Bezirk dasselbe Chaos umsetzen und die Landstraßer Hauptstraße im Bereich der Invalidenstraße/Wien Mitte bis zum Rochusmarkt als Begegnungszone a la Mahü umgestalten.

"Die ÖVP Landstraße spricht sich für eine sinnvolle Attraktivierung der Einkaufsstraße Landstraßer Hauptstraße aus. Aber ein Mahü-Chaos wie es die Grünen zu verantworten haben, brauchen wir nicht im 3. Bezirk!", so der Landstraßer ÖVP Klubobmann Georg Keri: "Nichts gegen Fußgängerzonen dort wo sie Platz haben und sinnvoll sind. In einer belebten Einkaufsstraße mit der Buslinie 74A der weite und wichtige Teile des Bezirkes erschließt, ist eine solche Forderung aber nicht sinnvoll und nicht mehr als ein Wahlkampfgag! Vor allem die Auswirkungen im Hinblick auf den Verkehr wären auf die Ungar- und Marxergasse verheerend!"

"Vielmehr können wir uns vorstellen, dass die finanziellen Aufwendungen, die für die Umgestaltung der Mariahilferstraße ausgegeben wurden - rund 30 Millionen Euro - auch der Landstraßer Hauptstraße und den anderen Einkaufsstraßen im 3. Bezirk zugutekommen um neue Betriebe und Geschäfte anzusiedeln", so Georg Keri.

Darüber hinaus muss es endlich eine attraktive Vorplatzgestaltung von Wien Mitte geben, wie wir es seit Jahren fordern um die Kunden auch in die Landstraßer Hauptstraße zu locken. Und gerade zu stiefmütterlich wird der Teil der Landstraßer Hauptstraße behandelt, der ab der Baumgasse/Apostelgasse stadtauswärts führt. Hier sinnvolle Maßnahmen zu setzen, die diese Lebensader des Bezirks wieder schöner macht, wären auch schon mit wenig finanziellem Aufwand umsetzbar. So wäre ein erster Schritt, dass man die Bäume am Gehsteig die in den letzten Jahren gefällt wurden, nachpflanzt. Und auch beim derzeit geplanten Einkaufszentrum bei der Post am Rochusmarkt müssen in der Planung einige Dinge beachtet werden. "So fordern wir, dass die im Moment bewilligte und geplante Einkaufsfläche von 5.000 Quadratmetern nicht überschritten wird. Darüber hinaus soll sichergestellt werden, dass durch unterschiedliche Maßnahmen im Bereich des öffentlichen Raums ein gemeinsames Bestehen von Einkaufszentrum mit dem traditionellen Rochusmarkt gewährleistet wird", so Keri weiter.

"Und zu guter Letzt ist festzuhalten, dass alle Planungen mit den Betroffenen breit diskutiert werden müssen: mit den Bezirksbewohnern, der Politik und selbstverständlich mit den Gewerbetreibenden. Fälschlicherweise behauptete die grüne BV-Stv. Lachkovics in ihrem heutigen Pressegespräch, dass die Kaufleute der Landstraßer Hauptstraße in ihren Planungen miteingebunden seien. Das ist aber nicht richtig, die Landstraßer Kaufleute wurden bis dato weder informiert noch um ihre Meinung gefragt!", so der Landstraßer ÖVP Klubobmann Georg Keri abschließend.

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