Schmid/Euler-Rolle: Schwere Vorwürfe gegen engste Mitarbeiter von FPÖ-Chef Strache

Schlinge in Sachen „Kicklfiles“ zieht sich enger – Laut „Falter“ erstes Geständnis von Ex-Mitarbeiter der FPÖ-Werbeagentur

Wien (OTS/SK) - "Die Strache-FPÖ kommt immer mehr ins Schwitzen - und das nicht hitzebedingt. Die Details in der Causa ‚Kicklfiles‘ werden immer brisanter, die Rundumschläge von Kickl bestätigen die Notwendigkeit einer nachhaltigen Aufklärung", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid und SPÖ-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle zu den neuen vom "Falter" kolportierten Vorwürfe. So soll ein ehemaliger Mitarbeiter der Werbeagentur "Ideenschmiede" bereits vergangenen Sommer ein Tatsachengeständnis abgegeben haben. Laut Falter habe dieser ausgesagt, mit Geldkoffern von Klagenfurt nach Wien gereist zu sein, um sie dem Strache-Vertrauten, dem für Parteifinanzen zuständigen FPÖ-Bundesgeschäftsführer Weixelbaum zu übergeben. "Die Schlinge zieht sich enger. In die Affäre soll der innerste Kreis rund um den Parteichef involviert gewesen sein. Strache soll endlich zu den Vorwürfen Stellung nehmen", forderte Euler-Rolle am Dienstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Statt einer Stellungnahme gebe es von Strache nur die gewohnte Opferinszenierung. "Es handelt sich hier um schwerwiegende Vorwürfe, die rasch geklärt werden sollten. Das als ‚Schmutzkübelkampagne‘ abzuwerten, wie die FPÖ es tut, ist unglaubwürdig und passt zur bekannten Taktik der Freiheitlichen, sich stets als Opfer zu stilisieren", erklärte Schmid und machte klar: "Es ist kaum vorstellbar, dass Strache als Parteichef nicht darüber informiert gewesen sein soll, was in seinem Führungsteam passiert. In diesem Fall stellte sich die Frage, was so jemand an der Parteispitze verloren hat." (Schluss) ve/bj

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