Edlinger zur Abschaffung der kalten Progression: Pensionistenverband erfreut und verwundert über plötzlichen ÖVP-Sinneswandel

ÖVP greift langjährige Forderung des Pensionistenverbandes auf - ÖVP-Verhandler haben PVÖ-Forderung bei Steuerreform abgeschmettert

Wien (OTS) - Erfreut, aber nicht minder verwundert zeigt sich der Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreichs Rudolf Edlinger über den plötzlichen Sinneswandel der ÖVP betreffend die Abschaffung der kalten Progression. "Der Pensionistenverband Österreichs fordert bereits seit Langem vehement die Abschaffung der kalten Progression. Sie war auch eine der zentralen Forderungen unserer ‚Mehr Geld im Börsel‘-Kampagne und mit den 241.387 Unterschriften haben wir hier den Druck noch weiter erhöht. In den Verhandlungen zur Steuerreform hat PVÖ-Präsident Karl Blecha vehement für Maßnahmen zur Abschaffung der kalten Progression gekämpft - aber die ÖVP-Verhandler waren damals noch strikt dagegen!", so Edlinger, für den sich der Verdacht erhärtet "dass die ÖVP offensichtlich das mediale Sommerloch nutzen will um sich mit fremden Federn zu schmücken!" ****

"Der Pensionistenverband hat die Ungerechtigkeit der kalten Progression schon lange aufs Schärfste kritisiert, da Pensionsanpassungen durch sie zu einem großen Teil gleich wieder ‚weggefressen‘ werden. Aber bei den Steuerreforms-Verhandlungen wurde die Forderung nach Abschaffung der kalten Progression von den ÖVP-Verhandlern stur blockiert. In nächtelangen und harten Verhandlungen ist es den SPÖ-Abgeordneten und dem Pensionistenverband gelungen die kalte Progression durch die Erhöhung von 3 auf 6 Steuerstufen zumindest erheblich zu mildern!", so Edlinger, der abschließend klarstellt: "Wenn jetzt der Durchbruch gelingt und die kalte Progression endlich abgeschafft wird, dann geht damit eine langjährige Forderung des Pensionistenverbandes Österreichs endlich in Erfüllung. Dann bleibt den PensionistInnen künftig noch ‚Mehr Geld im Börsel‘. Allerdings bleibt die ÖVP die Antwort auf die Frage schuldig, warum dies nicht schon im Zuge der Verhandlungen zur Steuerreform möglich war?" (Schluss)

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