BZÖ-Trodt-Limpl: Werden bei Laufzeitverlängerung von AKW Krsko bis 2043 nicht kampflos zusehen!

BZÖ für vorzeitige Abschaltung der Zeitbombe Krsko

Klagenfurt (OTS) - "Slowenien und Kroatien haben sich auf eine Verlängerung des Betriebs des AKWs Krsko geeinigt. Geplant war eigentlich die Abschaltung 2023 vorzunehmen, nun ist man aber über eine Verlängerung bis 2043 übereingekommen. Das BZÖ wird bei dieser Laufzeitverlängerung nicht kampflos zusehen", sagt BZÖ-Obfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl auf einen entsprechenden Bericht des slowenischen Rundfunks. Sie fordert Landeshauptmann Peter Kaiser auf, seine guten Kontakte zu slowenischen Politikern zu nutzen um ein dortiges Umdenken herbeizuführen.

"2008 wurde eine europaweite Warnung wegen eines Lecks im Kühlsystem ausgesprochen, zudem befindet sich das Kraftwerk an einem Standort mit Erdbebengefahr. Diese Zeitbombe sollte so schnell wie möglich vom Netz genommen werden, diese Zeitbombe braucht und will niemand. Anstatt den Ausbau alternativer Energiequellen voranzutreiben, hält man noch immer verbissen an der Kernenergie fest. Was passiert, wenn im Ernstfall ein Atomkraftwerk außer Kontrolle gerät, zeigte die jüngste Nuklearkatastrophe in Fukushima", schließt Trodt-Limpl.

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