ÖAMTC begrüßt Vorstoß zur besseren Kennzeichnung von Anrainerparkplätzen in Wien

Club fordert einheitliches Konzept statt unkoordinierter Testläufe in einzelnen Bezirken

Wien (OTS) - Die Kennzeichnung von Anrainerparkplätzen führt immer wieder zu Verwirrung. "Uns erreichen nach wie vor unzählige Beschwerden von Mitgliedern, die in schlecht gekennzeichneten Anrainerparkplätzen gestraft wurden", erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. Daher begrüßt der ÖAMTC den Vorstoß zur besseren Kennzeichnung. Von einer verbesserten Kennzeichnung profitieren sowohl die Anrainer, weil ihre Stellplätze effektiver frei gehalten werden, als auch die Besucher, die nicht so oft in eine Falle tappen. "Auch wenn derzeit nur von einem Versuch im 7. und 1. Bezirk die Rede ist, zeigt sich, dass ÖAMTC-Vorschläge aufgegriffen und damit auch 'Fallen' vermieden werden", so Authried.

Allerdings erscheinen die Konzepte für den 1. Bezirk, Innere Stadt, und den 7. Bezirk, Neubau, nicht abgestimmt. "Auch wenn die zusätzlichen Markierungen längst überfällig sind, ist es ratsam, vor der Durchführung unkoordinierter Testläufe ein einheitliches Konzept zu erarbeiten", betont der ÖAMTC-Jurist. Unterschiedliche Farben und Schriftzüge sind aus Gründen der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit kontraproduktiv. Besser ist eine einheitliche und einfache Kennzeichnung, um die Kosten in Grenzen zu halten und die leichte Erkennbarkeit zu gewährleisten. Und zwar auch dann, wenn eine solche Zone weitgehend verparkt ist. "Das macht notwendig, dass auf jedem möglichen Stellplatz eine solche 'typische' Markierung sichtbar und als solche erkennbar sein muss", betont Authried.

"An den prinzipiellen Zweifeln des ÖAMTC an der Zulässigkeit von Anrainerparkzonen wird die Markierung aber nicht viel ändern", so der Club-Jurist abschließend.

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