Wohnbaustadtrat Ludwig: Wien investiert selbst kräftig in den Wohnbau

Rund 10.000 Wohnungen werden heuer in Wien fertiggestellt. Der Großteil davon – rund 7.000 Wohnungen – wird mit Fördermitteln der Stadt Wien errichtet

Wien (OTS) - "Wohnbau-Offensiven seitens des Bundes sind dringend notwendig, zumal davon starke Wachstumsimpulse ausgehen, die Tausende Arbeitsplätze sichern. Investitionen in leistbares Wohnen entlasten die Bevölkerung finanziell und sind ein wesentlicher Baustein der Daseinsvorsorge. Wien holt nicht nur die Mittel des bereits beschlossenen Bundes-Sonderwohnbauprogramms ab, sondern investiert selbst kräftig in den Wohnbau", betont Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

312 Mio. Euro stellt Wien 2015 für den geförderten Neubau bereit. Mit einem eigenen Wohnbau-Paket forciert die Stadt zusätzlich die Schaffung von erschwinglichem Wohnraum.
"So investiert Wien noch einmal 100 Mio. Euro, um weitere 1.800 Wohnungen zu schaffen. Damit tragen wir entscheidend zu einer kontinuierlich hohen Neubauleistung bei, die sich schon derzeit auf Rekordniveau befindet", so Ludwig.

Zusätzliche Investitionen in besonders kostengünstiges Wohnen

Um insbesondere das erschwingliche Wohnungsangebot für Menschen mit geringem Einkommen auszubauen, wurde das SMART-Wohnbauprogramm geschaffen. "
Ludwig: "Durch einen zusätzlichen Zuschuss von 200 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche stellen wir sicher, dass SMART-Wohnungen auch in Zukunft zu den besonders kostengünstigen Konditionen von max. 7,50 Euro Brutto-Miete pro Quadratmeter Nutzfläche und max. 60 Euro pro Quadratmeter an Eigenmitteln angeboten werden können."
Derzeit sind rund 2.800 SMART-Wohnungen in Bau oder Bauvorbereitung. Die ersten SMART-Wohnungen konnten bereits an ihre BewohnerInnen übergeben werden, weitere Fertigstellungen folgen im kommenden Herbst.

Auch mit neuen Gemeindewohnungen baut Wien das Angebot an besonders preiswertem Wohnraum weiter aus. "Die Vergabe der neuen Gemeindewohnungen erfolgt zu 100 Prozent an Wohnticketbesitzerinnen und -besitzer mit dringendem Wohnbedürfnis", hält Ludwig fest.
Die Bruttomiete - also inklusive Betriebskosten und Steuer - wird maximal 7,50 Euro/m2 betragen, es fallen keine Eigenmittel an. Ziel ist, in den kommenden fünf Jahren 2.000 Gemeindewohnungen auf Schiene zu setzen. Die Stadt Wien stellt dafür ein zusätzliches Sonderbudget im Umfang von 25 Mio. Euro zur Verfügung.

MRG: Fairness und Rechtssicherheit für alle MieterInnen!

"Wir unternehmen in Wien größte Kraftanstrengungen, um auch in Zukunft Wohnraum zur Verfügung zu stellen, der nicht nur erschwinglich und hochwertig ist, sondern auch auf unterschiedliche Wohnbedürfnisse eingeht", unterstreicht der Wiener Wohnbaustadtrat. In den kommenden Jahren soll die Neubauleistung auf ähnlich hohem Niveau fortgeführt werden. Projekte mit mehr als 20.000 Wohneinheiten sind derzeit in Umsetzung.
"Mit einem Fördervolumen von 7.990 Wohneinheiten wurde im Jahr 2014 ein neuer Höchststand erreicht. Auch diese Projekte werden in den nächsten zwei bis drei Jahren sukzessive realisiert", wie Ludwig festhält.
Die Mieten bei geförderten und Gemeindewohnungen entwickeln sich entlang der Inflation. Gleichzeitig bietet der soziale Wohnbau einen umfassenden MieterInnenschutz und eine hohe soziale Sicherheit. MieterInnen am privaten Markt jedoch benötigen einen deutlich verbesserten Schutz. Der Wiener Wohnbaustadtrat bekräftigt deshalb erneut seine Forderung nach einer raschen Umsetzung der notwendigen Mietrechtsnovelle seitens des Bundesgesetzgebers. Auch hier sei der Bund in der Pflicht: Mit der längst fälligen Novelle des Bundes-Mietrechtsgesetzes müsse dafür gesorgt werden, dass Gesetzeslücken geschlossen und Transparenz, Fairness sowie Rechtssicherheit gewährleistet werden. (Schluss) da

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Christiane Daxböck
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