Griechenland - Stronach/Lintl: Keine weiteren Hilfsprogramme auf Kosten der österreichischen Steuerzahler!

Wien (OTS) - "Die griechischen Wähler wurden gefragt - sie wollen nicht sparen. Die österreichische Bevölkerung wird nicht gefragt -sie hat einfach Steuern abzuliefern", kritisierte Jessi Lintl, außenpolitische Sprecherin des Team Stronach, in ihrem Debattenbeitrag den Beschluss über weitere Griechenland-Hilfspakete. "Premierminister Tsipras sagt selbst, dass er nicht an das Programm glaubt. Die Griechen werden zwar die gewünschten Gesetze beschließen, aber fast nichts davon umsetzen", so Lintl.

Die Team Stronach Mandatarin widersprach auch dem Vorwurf der Grünen, die EU stelle mit den strikten Auflagen Griechenland unter Kuratel. Auch Österreich sei nach dem Ersten Weltkrieg auf finanzielle Hilfe des Völkerbundes angewiesen gewesen und diese sei an strenge Auflagen gebunden worden, so Lintl: "Damals gab es eine Verwaltungsreform -100.000 Beamte mussten entlassen, Spitäler, Postämter und Schulen zusammengelegt, Arbeitslosen- und Pensionsversicherungen abgesenkt werden. Österreich bekam die Krise in den Griff und zahlte alles bis auf den letzten Groschen zurück!" Auch nach dem Zweiten Weltkrieg hat Österreich Hilfe durch den Marschallplan erhalten - "das hat so gut funktioniert, dass der ERP-Fonds bis heute Finanzierungen gewähren kann. Darf man nicht dasselbe von Griechenland erwarten? Nein!", kritisierte die außenpolitische Sprecherin des Team Stronach. Griechenland habe in der Vergangenheit bewiesen, dass es die Auflagen und Sparprogramme nicht erfüllt, "deshalb ein klares Nein zu weiteren Hilfsprogrammen auf Kosten der österreichischen Steuerzahler!", schloss Lintl.

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