FP-Matiasek fordert Verdienstentgangs-Entschädigung für Fiaker an Hitzetagen

Fiaker unterstützen, Kulturgut bewahren, Tiere schützen

Wien (OTS) - Für eine Verdienstentgangs-Entschädigung für traditionelle Fiaker-Betriebe spricht sich heute die Tierschutzsprecherin der FPÖ-Wien, Stadträtin Veronika Matiasek aus. Sowohl für das Tier als auch den Menschen sind die derzeitigen Temperaturen nicht zumutbar. Die Forderung nach gesetzlich verankertem "hitzefrei" ab 30 Grad, welche sich im innerstädtischen Bereich locker auf 40 Grad und mehr aufheizen, sprich ein Fahrverbot für Fiaker, bleibt demnach aufrecht, so Matiasek: "Jedoch müssen die Kutscher, die mit den Ausfahrten ihr täglich Brot verdienen für den Verdienstentgang seitens der Stadt Wien entschädigt werden. Schließlich handelt es sich nicht nur um ein schützenswertes Kulturgut, mit dem die Bundeshauptstadt in jedem Tourismus-Flyer wirbt, sondern vor allem um Menschen und Tiere, die mit den Kutschfahrten ihre Existenz sichern. Wetterbedingte Ausfälle sind daher seitens der Stadt auszugleichen - egal, ob Platzregen, Hagel, Schneesturm oder Hitzewelle."

Es ist bei Gott kein Aushängeschild, wenn Mensch und Tier bei derzeit 36 Grad und mehr der brütenden Hitze und der prallen Sonne ungeschützt ausgesetzt sind, wie dies am Michaelerplatz der Fall ist. Dass es dort kein Fünkchen Schatten für Fiaker gibt, ist ein Armutszeugnis, so Matiasek in Richtung SPÖ-Tierschutzstadträtin Sima. Die Stadt Wien ist daher aufgerufen, diesen mensch- und tierquälerischen Zustand sofort abzustellen und gleichzeitig den traditionellen Fiaker-Betrieben das Überleben zu sichern. (Schluss) hn

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