FPÖ-Bauern: Kammer und VP lassen Almbauern im Stich

VP-Bauernbund verbirgt seine Untätigkeit durch billigen Aktionismus

Klagenfurt (OTS) - "Der aktuelle Milchpreisverfall wird das Bauernsterben massiv beschleunigen. Rinderhaltung und Milchproduktion in Berggebieten werden völlig unrentabel. Damit können Bergbauern nicht mehr überleben. Regierung und VP-Bauernbund sehen tatenlos zu", kritisieren die FP-Mitglieder des Vorstandes in der Kärntner Landwirtschaftskammer Bgm. Peter Suntinger und Ing. Manfred Muhr. Sie werfen der VP Alibiaktionen, um ihre Unfähigkeit zu verbergen. So habe die Kärntner Landwirtschaftskammer mit dem so genannten Straßburger Memorandum die EU um Fördermaßnahmen für die Milchproduktion in Berggebieten gebeten. "Die Antwort kam prompt. EU-Kommissar Hogan ließ ausrichten, dass die Regionen selbst genügend Mittel und Instrumente hätten, um etwas für ihre Bauern zu tun. Doch Kammer und ÖVP machen nichts. Wir haben die schlechteste Politik der Kärnten Landwirtschaftskammer seit Jahrzehnten", kritisiert Suntinger. Für ihn ist es unfassbar, dass die ÖVP der AMA noch mehr Rechte geben will. "Statt dass man die Schikanen gegen Landwirte abbaut, will man sie vermehren", so Suntinger. Er erinnert an den Förderpfusch der AMA erinnerte, der dazu führte, dass Millionen von völlig schuldlosen Almbauern zurückgefordert wurden. Erst kürzlich musste das Land Kärnten mit über einer Million Euro Betroffene entschädigen. "Aber dieses Geld wird den Kärntner Bauern an anderer Stelle wieder abgezogen", fürchtet Suntinger. Es sei jedenfalls absurd, wenn sich Kammerpräsident Johann Mössler und EU-Abgeordente Elisabeth Köstinger nächste Woche als "Retter der Almbauern" den Medien präsentieren wollen. Das Gegenteil treffe zu. Mössler stellt es so dar, als hätte er eine Sondersitzung der Landwirtschaftskammer einberufen."Die Wahrheit ist, dass die 8 FP-Kammerräte und der SP-Vertreter Stefan Petutschnig diese bereits am 1. Juli mit den Themen Nein zu TTIP, Schluss mit neuen AMA-Kompetenzen, Rinderhaltung in Bergebieten. LK-Kooperationen) verlangt haben", so Suntinger.

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