Schlumberger: Verfassungskonformität ändert nichts an Wettbewerbsverzerrung

Die Marktentwicklung zeigt die Benachteiligung in erster Linie heimischer Betriebe

Wien (OTS) - Der Verfassungsgerichtshof hat auf Antrag des Bundesfinanzgerichts das Schaumweinsteuergesetz auf seine Verfassungsmäßigkeit geprüft. Wider Erwarten und entgegen der Argumentation des Bundesfinanzgerichts sowie der breiten öffentlichen Meinung hat der Gerichtshof die Verfassungsmäßigkeit der Bagatellsteuer bestätigt. Die Aufforderung an die Politik zur Abschaffung dieser wettbewerbsverzerrenden und budgetär irrelevanten Steuermaßnahme bleibt aufrecht.

"Dieses Urteil ist zwar nicht verständlich, aber in einem Rechtsstaat zu akzeptieren. Dies ändert aber nichts an der Fehlwirkung dieses Schaumweinsteuergesetzes zu Lasten der heimischen Betriebe." so Eduard Kranebitter aus dem Hause Schlumberger. Und weiter: "Die von den Marktzahlen leider bestätigte Wettbewerbsverzerrung, die Vernichtung und Gefährdung von Arbeitsplätzen sowie die insgesamt fehlenden Steuereinnahmen sollten Argumentation genug sein und als deutliche Aufforderung an die Politik gelten, die Schaumweinsteuer bei nächster Gelegenheit abzuschaffen."

In seiner Urteilsbegründung lässt der Gerichtshof den 25% Marktrückgang und den damit verbundenen Schaden für die Sekthersteller und den Weinbau unbeachtet. Die Unsachlichkeit und die offensichtliche Ungleichbehandlung der Marktteilnehmer innerhalb einer erweiterten Kategorie sowie die fehlende Lenkungswirkung der Schaumweinsteuer im Bereich Gesundheit wurde ebenfalls außer Acht gelassen.

Qualität und Herkunftsmarketing als Mittel zum Erfolg

Ziel muss es nun sein vor allem die herausragende Qualität, die Vielfalt des österreichischen Sekts und den in vielen Teilen des Nahrungs- und Genussmittelbereichs bereits vorhandenen starken Patriotismus der Gastronomen, Händler und Konsumenten anzusprechen und für österreichischen Sekt zu wecken.

Schlumberger wird darüber hinaus als "österreichischer Botschafter" seinen Export-Fokus in Zukunft weiter stärken. So werden die Kernmärkte Deutschland und Schweiz verstärkt bearbeitet und neue Zukunftsmärkte wie Großbritannien, die USA und schrittweise auch China sollen erschlossen werden. Derzeit liegt die Exportquote bei der Marke Schlumberger bei rund 35%.

Über Schlumberger:


Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als einer der ersten in Österreich Sekt nach der Champagner-Methode her. 1973 erwarb das Familienunternehmen Underberg die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. 2014 wurden die Mehrheitsanteile von der Schweizer Holdinggesellschaft Sastre SA rund um den Unternehmer Frederik Paulsen erworben. Das Geschäft umfasst heute die Bereiche Schaumwein, Spirituosen, Wein, Bier und Alkoholfreie Getränke. Mit seinen Sektmarken Schlumberger, Goldeck -der Veltliner Sekt und Hochriegl bündelt das Unternehmen umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how und setzt sich die höchste Qualität seiner Sektmarken zum Ziel. In der Schaumweinproduktion werden seit jeher österreichische Premium-Trauben verarbeitet. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 219 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

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