Gudenus: Armut in Wien steigt immer weiter

Die Menschen können sich bald das Essen nicht mehr leisten

Wien (OTS) - 400.000 Menschen leben in Wien in Armut oder an der Armutsgrenze, 100.000 Kinder sind davon betroffen - Zahlen, die SPÖ und Grüne längst hätten alarmieren müssen. Doch statt zu handeln und das Valorisierungsgesetz abzuschaffen, hat Rot-Grün in den vergangenen fünf Jahren kräftig an der Gebührenschraube gedreht. "Diese Stadtregierung ist dafür verantwortlich, dass Wohnen in Wien schon zum reinen Luxus geworden ist. Die Anhebung der Müll-, Wasser, Kanal- und sonstigen Gebühren plus die ständig steigenden Mieten und die an der Zahl viel zu geringen Gemeindewohnungen, tragen Mitschuld daran, dass die Wienerinnen und Wiener in die Armutsfalle tappen", ist der freiheitliche Klubchef im Rathaus, Mag. Johann Gudenus überzeugt.

Neben den rund 150.000 Arbeitslosen steigt in Wien auch vermehrt die Zahl der "working poor" - jener Gesellschaftsschicht, die zwar arbeiten geht, sich das Leben aber trotzdem nicht mehr leisten kann. Auch der verhältnismäßig hohe Anteil an Migranten, die auf Grund mangelnder Qualifikation keine Jobs oder wenn nur schlecht bezahlte finden, sorgt für Probleme. "Es ist also kein Wunder, wenn die Betreiber der Sozialmärkte über leere Regale klagen. Die Nachfrage an günstigen Lebensmitteln und notwendigen Toilettenartikeln übersteigt mittlerweile das Angebot", so Gudenus wenig überrascht.

"Es ist ein Armutszeugnis für eine Stadt wie Wien, dass so viele Menschen sich ihr Leben nicht mehr leisten können, während Bürgermeister Häupl nicht müde wird, die Lebensqualität der Stadt, lediglich belegt durch die Managerstudie ‚Mercer‘, weiter in den Himmel zu loben. Diese Realitätsfremde zeigt deutlich: Bürgermeister Häupl ist amtsmüde, wir werden am 11. Oktober den Urlaub für ihn auf unbestimmt verlängern", schließt Gudenus. (Schluss)

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