Juraczka ad "türkische Liste": Versagen der rot-grünen Integrationsfolklore

Wien (OTS) - "Die Staatsbürgerschaft und das damit verbundene Wahlrecht müssen am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen. So lautet seit jeher der klare Grundsatz der ÖVP Wien. Wenn nun laut Tageszeitung "Die Presse" türkischstämmige Neo-Österreicher in Wien ein Antreten einer eigenen "türkischen Liste" vorbereiten, ist das eine Bankrotterklärung für die rot-grünen Integrationsträumereien in Wien, die das lange anders gehandhabt haben", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion.

"Als österreichischer Staatsbürger sollte man in der Gesellschaft und deren Institutionen angekommen sein. Die Gründung einer eigenen Partei, streng fokussiert auf das Herkunftsland, vermittelt den übrigen österreichischen Staatsbürgern weder, dass die genannten Voraussetzungen erfüllt worden sind, noch dass eine übermäßige Integrationswilligkeit der potenziellen Neopolitiker besteht", so Juraczka weiter.

"Umso absurder erscheinen unter diesem Aspekt die aktuellen Bestrebungen von SPÖ, Grünen und Neos auf Nationalratsebene auch Drittstaatsangehörigen in Wien ein aktives und passives Wahlrecht für die Landtagswahlen einzuräumen", so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002