Meinl-Reisinger ad Häupl: Gezielte Förderung von SchülerInnen nur durch Schulautonomie möglich

Lösung für Bildungsmisere immer noch nicht in Sicht

Wien (OTS) - "Ich finde es befremdlich, dass Häupl in den essentiellen Fragen rund um die Bildungsreform nun die ‚Eliteschule’ für alle fordert. Das ist ein Hohn für all jene Pflichtschülerinnen und Pflichtschüler, die die Schule ohne ausreichende Ausbildung verlassen. Ein Fünftel der Pflichtschüler kann nicht sinnerfassend lesen und schreiben, ein Drittel hat keine ausreichenden Mathematik-Kenntnisse mit auf den Berufsweg bekommen", ärgert sich Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien, über die mediale Ankündigung seitens Michael Häupl. Die Stadt Wien trägt zur Zeit die rote Laterne bei Schulabbrechern sowie bei erworbenen Kulturtechniken. Nirgendwo in Österreich gibt es so viele Schulabbrecher wie in Wien, wie gut Kinder ausgebildet werden ist immer noch vom sozialen Status sowie vom Schulstandort abhängig.

Eine gezielte Förderung der Stärken der Schülerinnen und Schüler sei mit den derzeit umgesetzten Maßnahmen jedenfalls nicht zu erreichen:
"Der Gratis-Nachhilfeunterricht hilft lediglich den finanziell maroden Volkshochschulen, die Bedürfnisse der Kinder werden einfach über den Kamm geschert. Eine echte Schulautonomie, in der die Schulen und LehrerInnen auf die individuellen Bedürfnisse eingehen können, ist immer noch nicht in Sicht. Die Forderung nach ‚Elite-Schulen’ ist ein Marketing-Gag der Wiener Stadtregierung, von echten Lösungen ist man weit entfernt", so Meinl-Reisinger abschließend.

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