Laki: Die Niederösterreicher „spenden“ 820 Millionen für Griechenland

Zweckgebundener „EU Solidaritätsbeitrag“ sollte offen ausgewiesen werden

St. Pölten (OTS) - "NÖ ist durch den EU-Beitritt Österreichs Teil einer Haftungsgemeinschaft geworden. Das wird nun am Beispiel Griechenland allen klar vor Augen geführt. Die Niederösterreichischen Steuerzahler haben, gemessen an ihrer Bevölkerungszahl, rund 820 Millionen für Griechenland aufzubringen", rechnet der Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Walter Laki, heute vor.

Laki erläutert dazu die Details: " Mit dem Belastungspaket 2010 wurden von der EU in Griechenland rund 80 Milliarden "verjuxt". Nunmehr stehen weitere 84 Milliarden zur Diskussion. Das ergibt in Summe 164 Milliarden. Mit den insgesamt 164 Milliarden werden daher die Haushalte der Eurostaaten belastet. Österreich trägt davon rund 2,5%. Daraus errechnet sich ein Anteil von 4,1 Milliarden. Niederösterreich hat einen Bevölkerungsanteil von rund 20%. Das heißt, die Niederösterreichischen Steuerzahler haben für Griechenland rund 820 Millionen aufzubringen."

Statt 4.100 neuer Arbeitsplätze in NÖ 820 Millionen Euro für Griechenland

Um die Dimension des NÖ-Anteils an der Hilfe für Griechenland deutlich darzustellen, nennt Laki einen Vergleich: "Wenn man realistisch 200.000 Euro für die Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes rechnet, exportieren wir 4.100 niederösterreichische Arbeitsplätze nach Griechenland."

Laki: Im Hinblick auf diese Entwicklung bei der Finanzierung der EU und des Euros, sollte aus Transparenzgründen die Transferunion offen ausgewiesen werden. Deshalb sollte die Finanzierung nicht über die normalen Steuern erfolgen, sondern es sollte offen ein "Solidaritätsbeitrag EU" eingehoben werden."

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