Heinisch-Hosek: Integrationsbericht 2015 bestätigt den eingeschlagenen Weg des österreichischen Schulsystems!

Integration von Anfang an und vorbereitende Kurse so kurz wie möglich.

Wien (OTS) - Bildungsministerin Heinisch-Hosek sieht sich durch den Integrationsbericht in ihrem Kurs bestätigt. Durchgängige Sprachförderung, eine Verbesserung der Übergänge zwischen Kindergarten und Volksschule sowie eine Verankerung der Sprachlichen Bildung in den Curricula der PädagogInnenausbildung sind nur ein kleiner Auszug aus den Maßnahmen, die sich aktuell in Umsetzung befinden oder sogar bereits erfolgt sind. "Sprachförderung muss so früh wie möglich einsetzen und durchgängig in allen Fächern Platz finden. Mit den Lehrplänen für die neue PädagogInnenausbildung tragen wir dem bereits Rechnung", so die Ministerin.

Ein zweites verpflichtendes gratis Kindergartenjahr und bessere Übergänge sind aber auch für Heinisch-Hosek zentral: "Der Kindergarten ist das Fundament auf dem unsere Kinder ihre Bildungszukunft aufbauen - hier wird der Grundstein für gleiche Bildungschancen gelegt", so die Ministerin, die den Übergang Kindergarten - Volksschule - mit besonderem Augenmerk auf die durchgängige Sprachförderung - seit dem Schuljahr 2013/14 in 80 Netzwerksprojekten in allen Bundesländern erprobt. "Die ersten Ergebnisse zeigen, dass eine gute Zusammenarbeit der Pädagoginnen und Pädagogen allen Kindern zugute kommt und den Umstieg wesentlich erleichtert."

Im Schuljahr 2014/15 nahmen 27.057 SchülerInnen an Sprachförderkursen teil. Das BMBF stellt für diesen Zweck den Ländern zusätzliche Mittel in der Höhe von jährlich 25 Millionen Euro zur Verfügung. Für Kinder und jugendliche Flüchtlinge und andere QuereinsteigerInnen könne es durchaus Sinn machen, mit einem Intensivsprachkurs zu beginnen, in dem sie etwa vier Wochen Grundlagen der Alltagssprache Deutsch erwerben. Auf die Integration der Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe Gleichaltriger müsse jedoch von Anfang höchstes Augenmerk gelegt werden, so Heinisch-Hosek. "Ich orientiere mich am aktuellen Forschungsstand und an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen." Sprachförderkurse seien bereits jetzt integrativ, parallel und ergänzend möglich. Über das beste pädagogische Konzept können deshalb die Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort in Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht entscheiden, so die Ministerin.

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