Ottenschläger: Handy am Steuer wird "No-Go"

Telefonieren nur noch mit Freisprecheinrichtung – Navi-Funktion nur noch mit Befestigung

Wien (OTS) - "Neue Technologien bringen viele Vorteile, aber sie können auch zur Todesursache werden. Fast jeder kennt es aus seinem Alltag, man sitzt im Auto und neigt dazu SMS oder Emails zu lesen -manchmal sogar zu schreiben." führt ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger vor Augen. Für ihn war es vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit an der Zeit klare Akzente zu setzten. Es soll ausdrücklich klargestellt werden, dass während des Fahrens neben dem Telefonieren ohne Benutzung einer Freisprecheinrichtung auch jegliche andere Handhabung des Mobiltelefons verboten ist. Ausgenommen wird nur das Verwenden des Navigationssystems des Mobiltelefons, wenn dieses im Fahrzeug befestigt ist. Es werden ja auch in Fahrzeugen eingebaute oder temporär angebrachte Navigationsgeräte verwendet.

Für Ottenschläger ist das Handy zwar nicht die einzige Ablenkung am Steuer, aber "nur wenigen ist klar, dass es eine der gefährlichsten Ablenkungen ist. Bei keiner anderen Tätigkeit wendet man die Augen so lange von der Fahrbahn ab wie beim Simsen, Facebooken oder Mailen. Wer bei Tempo 50 den Blick nur für zwei Sekunden von der Straße abwendet, fährt fast 28 Meter im Blindflug. In dieser kurzen Zeitspanne kann enorm viel passieren."

Zwar war das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung schon bisher verboten, aber durch die rasante technologische Weiterentwicklung des Handys zum Smartphone entstand nun dringender Handlungsbedarf. "Laut Verkehrsunfallstatistik des Innenministeriums waren 2009 noch 11,5% der tödlichen Unfälle auf Unachtsamkeit oder Ablenkung zurückzuführen, 2014 waren es schon 14%. Es ist wohl kein Zufall, dass genau in diesem Zeitraum das Smartphone immer mehr Anklang gefunden hat." so Ottenschläger. "Auch das Essen einer Wurstsemmel lenkt ab, oder das Öffnen einer Wasserflasche, wir können und wollen nicht alles verbieten, aber eine der gefährlichsten Nebentätigkeiten beim Autofahren ist und bleibt das Hantieren mit dem Handy.

"Die Novellierung des Gesetzes sehe ich deshalb auch als bewusstseinsbildende Maßnahme, welche die Sicherheit auf Österreichs Straßen deutlich erhöhen soll", so der ÖVP-Verkehrssprecher abschließend.
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