Gudenus: Bettel-Problem in Wien ufert aus

Wahrsager, Handleser und Scheibenputzer – immer neue Geschäftsmodelle

Wien (OTS) - Attacken aggressiver Bettler häufen sich in Wien merklich. Auf der Triester Straße wird einem auf die Motorhaube getrommelt, verweigert man einem Scheibenputzer, der ungefragt mit einem dreckigen Lappen über die Fenster geht, das "Bezahlen", am Naschmarkt und am Rathausplatz ist es dieser Tage unmöglich, unbelästigt zu sitzen - alle paar Minuten kommt jemand, um sich Geld zu erschnorren und in den Fußgängerzonen muss man sich mittlerweile davor fürchten, dass einem das Geld direkt aus dem Börsel gestohlen wird, sobald man es öffnet. Ein sektorales Bettelverbot ist die einzige Möglichkeit, die Wienerinnen und Wiener zu schützen. "Wien ist ein Eldorado für Bettler geworden, da es offenbar weit über die Grenzen hinaus bekannt ist, dass hier nach wie vor unbehelligt die Hand aufgehalten werden kann. Die Bettelmafia, die hunderte armer Menschen genau zu diesem Zweck in die Bundeshauptstadt karrt, reibt sich die Hände ob der Untätigkeit der rot-grünen Stadtregierung", sagt der Klubchef der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus.

Ebenso ist es schlicht falsch, dass keine Kinder mehr zum Betteln geschickt werden. Wer sich regelmäßig auf belebten Plätzen aufhält, sieht nicht selten immer noch Kinder, die verwelkte Blümchen verkaufen oder sich durch die Reihen der Gastgärten schlängeln und mitleidshaschende Blicke auf die vollen Teller werfen. Auch "Handleser" und "Wahrsager" treiben sich vermehrt durch die Parkanlagen Wiens und werden richtig zornig, ignoriert man ihre esoterischen Worthülsen. "Rot-Grün haben mehrfach die Chance gehabt, mit uns gegen die Bettelei und die damit verbundene Ausbeutung der Ärmsten anzukämpfen. Ein sektorales Verbot nach Salzburger Vorbild wäre ein leichtes gewesen", ärgert sich Gudenus der einmal mehr deutlich macht, dass die FPÖ-Wien in diesem Punkt nicht nachgeben wird. (Schluss)

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