Brunner zu OECD-Länderbericht: Mehr Gleichstellung ist für Österreichs Wirtschaft unverzichtbar

SPÖ-Frauen befürworten Empfehlungen der OECD – Anreize für mehr Väterbeteiligung z.B. durch den Papamonat in der Privatwirtschaft und Ausbau der Kinderbetreuung

Wien (OTS/SK) - "Gleichstellung ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern sie ist für Österreichs Wirtschaft unverzichtbar", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zum OECD Länderbericht, den heute Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretärin Sonja Steßl präsentiert haben. "Wenn wir die Lohnschere schließen und die Frauenbeschäftigung weiter erhöhen, ist bis zum Jahr 2060 ein Wirtschaftswachstum bis zu 13 Prozent möglich", so Brunner. ****

Zentrales Augenmerk legt der Bericht auf die Erhöhung der Väterbeteiligung in der Kindererziehung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Denn die Geburt des ersten Kindes wirkt sich derzeit noch negativ auf die beruflichen Chancen von Frauen aus. Im Bericht werden die Millionen Überstunden kritisiert, die in Österreich jedes Jahr von Männern gemacht werden, die sich im Gegensatz dazu bei der Kinderbetreuung zu wenig engagieren.

"Wir brauchen familienfreundliche Arbeitsbedingungen, einen Papamonat in der Privatwirtschaft und eine bessere Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit", so Brunner.

"Beim Ausbau der Kinderbetreuung ist Österreich auf einem sehr guten Weg. Die Bundesregierung investiert 305 Millionen in den Ausbau der Kindergärten und 800 Millionen in ganztägige Schulen. Wenn wir unseren Weg konsequent weitergehen, werden wir die Lohnschere in Österreich Schritt für Schritt schließen und damit Österreichs Wirtschaft stark ankurbeln", so Brunner abschließend. (Schluss) sc/mp

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